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Schlussoffensive sichert Oldenburg den Sieg / Bayern mit Punktefestival

Schlussoffensive sichert Oldenburg den Sieg / Bayern mit Punktefestival

Die EWE Baskets haben im Playoff-Viertelfinale gegen die Telekom Baskets Bonn mit einem Sieg vorlegt. Erst ein starkes viertes Viertel brachte den „Donnervögel“ allerdings den Heimerfolg ein. Auch ALBA BERLIN sicherte sich dank einer Schlussoffensive sowie eines herausragenden Jan Jagla den ersten Erfolg über ratiopharm ulm. Und dem FC Bayern München gelang gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg der zweithöchste Playoff-Sieg der Beko BBL-Historie.

Die Ergebnisse im Überblick:

FC Bayern München – MHP RIESEN Ludwigsburg 101:57

ALBA BERLIN – ratiopharm ulm 86:66

EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn 69:63

Von: Joshua Wiedmann

FC Bayern München – MHP RIESEN Ludwigsburg 101:57 (Boxscore)

Der FC Bayern München startet mit einem Kantersieg in das Unternehmen „Postseason“. Der 101:57-Erfolg über die MHP RIESEN Ludwigsburg bedeutet dabei den zweithöchsten Playoff-Sieg der Liga-Geschichte. Die Gäste aus Schwaben hatten dem Hauptrunden-Ersten nach den ersten 15 Minuten nicht mehr viel entgegenzusetzen.

Dabei erlebten die Zuschauer im Audi Dome zwei Mannschaften, die sich zunächst mit offenem Visier begegneten: Nach vier Minuten stand ein 11:10 zu Buche, an dem vor allem Bryce Taylor (9 P) großen Anteil hatte. Bayern-Center John Bryant schloss per Dreier dann die erste Drangphase der Hausherren ab (17:10). Doch obwohl sich München nach der ersten Viertelpause schnell auf bis zu 12 Zähler Führung absetzen konnte, blieb Ludwigsburg auf zunächst Schlagdistanz: Erst ein 13:2-Lauf hob den Bayern-Vorsprung über die 20-Punkte-Grenze und war der Vorbote eines dritten Viertels, in dem die Bayern nach Belieben dominieren sollten.

Denn im dritten Abschnitt (34:11) machte das variable Spiel der Gäste, die vor allem von außen traumwandlerisch sicher trafen (45 % Dreier), den Ludwigsburgern endgültig den Garaus. Bereits nach 27 Minuten war der Vorsprung der Mannschaft von Svetislav Pesic erstmals auf 40 Punkte angewachsen (77:37). Ohne den verletzten Adam Waleskowski hatten die MHP RIESEN auch der Übermacht der Bayern an den Körben kaum etwas entgegenzusetzen (47:27 Rebounds).

Für München war Bryce Taylor (20 P) bester Punktesammler. Auf Seiten Ludwigsburgs kam Keaton Grant (16 P) als einziger Spieler in den zweistelligen Punkte-Bereich.    

Playoffstand: 1:0 für den FC Bayern München

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ALBA BERLIN – ratiopharm ulm 86:66 (Boxscore)

ALBA BERLIN begeht sein 1000. Pflichtspiel auf nationaler Ebene mit einem Sieg zum Viertelfinal-Auftakt gegen ratiopharm ulm. Ein viertelübergreifender 34:10-Lauf in den letzten 13 Minuten sorgte für klare Verhältnisse in einem Spiel, das zeitweise zugunsten der Ulmer lief.

Zunächst schenkten sich beide Seiten indes nichts. Während ALBA in der Anfangsphase vor allem am Korb mehrfach erfolgreich war, erarbeiteten sich die ratiopharm-Korbjäger gegen die aggressive Defensive der Gastgeber viele Freiwürfe (14 im 1. Viertel). Ein ausgeglichenes erstes Viertel endete schließlich mit einem Buzzerbeater-Dreier durch Keaton Nankivil, der Ulm auf 21:24 in Front brachte. Und in dieser Manier – nämlich mit einem engen Schlagabtausch – ging es auch im zweiten Spielabschnitt weiter. Sechs Zähler in Folge durch Ulms Big Men Daniel Theis und Trent Plaisted bescherten den Gästen dann die erste nennenswerte Führung (30:37), die ALBA bis zum Pausentee aber wieder nahezu egalisierte.

Aber auch der Start in die zweite Hälfte ließ sich für ratiopharm ulm gut an. Doch nachdem Philipp Schwethelm von „Downtown“ die höchste Gäste-Führung hergestellt hatte (39:47), nahm ALBA Fahrt auf. Erst schlossen die Hauptstädter das dritte Viertel – auch dank zweier Dreier durch Jan Jagla – mit einem 9:0-Lauf ab; dann war es ein 18:5-Run, mit dem die „Albatrosse“ nun völlig überforderte Ulmer im Schlussviertel aus der Max-Schmeling-Halle rannten. Die Schwaben verstrickten sich nun in Ballverluste (insgesamt 15 Turnover), trafen aus der Distanz kaum noch (insgesamt 4/15 Dreier) und mussten so am Schluss eine bittere 86:66-Pille schlucken. 

Beste Punktesammler auf Gäste-Seite waren Per Günther mit 14 und Keaton Nankivil mit 11 Zählern. Für ALBA kam der überragende Jan Jagla in Abwesenheit von Leon Radosevic auf 20 Punkte und 12 Rebounds. Ohnehin war die Rebound-Überlegenheit (43:34) ein wichtiger Faktor für den Berliner Sieg.

Playoffstand: 1:0 für ALBA BERLIN

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EWE Baskets Oldenburg – Telekom Baskets Bonn 69:63 (Boxscore)

Die EWE Baskets Oldenburg starten mit einem Heimsieg in die „Best of five“-Serie gegen die Telekom Baskets Bonn. Der 69:63-Erfolg kam allerdings erst dank eines starken Schlussspurts der Niedersachsen zustande.

In einer von den beiden Defensivreihen geprägten Partie waren es nämlich die Bonner, die nach einem 7:7-Start mehr und mehr das Zepter übernahmen. Nachdem die Telekom Baskets den zweiten Spielabschnitt mit vier Dreiern binnen vier Minuten eröffnet hatten und Eugene Lawrence noch einen 2-Punkte-Treffer folgen ließ, war der Gäste-Vorsprung auf 12 Zähler angewachsen (20:32). Oldenburg tat sich in dieser Phase vor allem von außen schwer (4/19 Dreier). Ein anschließender 9:2-Lauf sorgte aber dann dafür, dass die „Donnervögel“ bis zum Seitenwechsel wieder auf Schlagdistanz waren.

Doch am Bild des Spiels änderte sich auch in der Folge nur wenig: Bonn diktierte das Geschehen – und hatte im dritten Viertel lange eine zweistellige Führung inne –, Oldenburg blieb hauptsächlich durch Freiwürfe und Aktionen am Korb auf Schlagdistanz. Im Schlussviertel kippte das Spiel dann aber: Während die Oldenburger Verteidigung Bonn gut fünf Minuten ohne Korberfolg hielt, übernahm im Angriff vor allem Chris Kramer. Mit 13 Punkten im vierten Spielabschnitt war der US-Guard maßgeblich daran beteiligt, dass die EWE Baskets vier Minuten vor Schluss erstmals wieder die Führung übernahmen (57:55). Und während die Gäste aus dem Rheinland in der Crunchtime fast nur noch durch Freiwürfe zu Punkten kamen, trafen Kramer, Adam Chubb und Rickey Paulding für Oldenburg wichtige Würfe.

Gegen den starken Defensivverbund der Hausherren trafen die Telekom Baskets nur 37 Prozent ihrer Feldversuche; einzig Eugene Lawrence und Tony Gaffney punkteten zweistellig für Bonn (je 11 P). Auf der Gegenseite kam Chris Kramer auf 18 Zähler.    

Playoffstand: 1:0 für die EWE Baskets Oldenburg

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