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Trier gewinnt ein Herzschlagfinale dank Seiferth und Chikoko

Trier gewinnt ein Herzschlagfinale dank Seiferth und Chikoko

Zum Auftakt des 26. Spieltags liefern sich die TBB Trier und MHP RIESEN Ludwigsburg einen Schlagabtausch bis in die Schlusssekunden, den die Gastgeber dank ihres Big-Men-Duos Andreas Seiferth und Vitalis Chikoko knapp für sich entscheiden können.

Von: Joshua Wiedmann

TBB Trier – MHP RIESEN Ludwigsburg 78:77 (Boxscore)

Nach nur einem Sieg aus den letzten vier Heimspielen hat die TBB Trier in eigener Halle zurück in die Spur gefunden. In einem Herzschlagfinale waren es Andreas Seiferth (20 Punkte) und Vitalis Chikoko (17, 6 Rebounds), denen die entscheidenden Aktionen glückten. Ludwigsburg verpasst es mit der dritten Auswärtspleite in Folge, einen weiteren Schritt Richtung Playoff-Teilnahme zu machen.    

Den besseren Start in die Partie erwischten allerdings die MHP RIESEN, die mit einem 15:4-Blitzstart überraschten. Die dezimierten Trierer – die ohne Forward Jermaine Bucknor (Sehnenprobleme im Unterarm) antreten mussten – hatten ihrerseits Schwierigkeiten, gegen die druckvolle Ludwigsburger Verteidigung gute Wurfchancen zu generieren. Zwar fand in der Folge mit Center Andreas Seiferth (6 P) endlich auch ein Trierer seinen Rhythmus. Aber weil Ludwigsburg „instant offense“ (nämlich Calvin Harris) von der Bank ins Spiel brachte, lief der Offensivapparat der Schwaben weiter flüssig.

Und mit einer intensiven Press-Verteidigung, die die Gastgeber mehrfach zu Fehlern im Spielaufbau zwang, blieb Ludwigsburg auch im zweiten Viertel zunächst tonangebend. Erst ein beidhändiger Dunk von Vita Chikoko gefolgt von weiteren Zählern am Korb durch Seiferth brachten Trier wieder auf Schlagdistanz (21:28, 15. Minute). Und weil Seiferth am Korb nun dominierte (13 P bis zur Halbzeit), verkürzte die TBB peu-a-peu weiter. Ein weiterer Layup des Nationalspielers bescherte Trier kurz vor dem Seitenwechsel schließlich die erste Führung (34:32).

Doch auch der Auftakt in die zweiten 20 Minuten gehörte den MHP RIESEN, deren unablässiger Defensivdruck Trier vorübergehend aus dem Konzept brachte. Während auf Ludwigsburger Seite nun Calvin Harris heiß lief, fand die TBB aber schnell zurück in die Spur und übernahm nach einem „and-one“ von Jermaine Anderson wieder die Führung (50:49).

Und in der Schlussphase sollte sich dann bewahrheiten, was sich zuvor abgezeichnet hatte: Nämlich ein echter Krimi! Erst schienen die Hausherren sich absetzen zu können (68:64), dann brachten eine Drangphase der Gäste sowie zwei Layups von Keaton Grant Ludwigsburg mit fünf Punkten in Front (69:74). Doch auch damit war die Entscheidung noch nicht gefallen: Einem Dreier von Jermaine Anderson ließ Andreas Seiferth 28 Sekunden vor Schluss den Ausgleich folgen. Und für das glücklichere Ende zugunsten der TBB sorgte dann Seiferths Frontcourt-Partner: Erst traf Vita Chikoko von der Freiwurflinie zur Trierer Führung, dann fing er im letzten Ludwigsburger Angriff den entscheidenden Pass ab.

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Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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