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Trotz Weems’ 34 Punkte – Bayreuth verliert knapp gegen Artland

Trotz Weems’ 34 Punkte – Bayreuth verliert knapp gegen Artland

Auch Würzburg kann sich mit Niederlage gegen MBC von Abstiegsrängen nicht absetzen. Hagen gewinnt dank Nervenstärke an der Linie, Berlin problemlos in Braunschweig – Der 30. Spieltag in der Zusammenfassung.

Die Ergebnisse im Überblick:

medi bayreuth – Artland Dragons 75:78

s.Oliver Baskets – Mitteldeutscher BC 73:89

Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS 66:63

New Yorker Phantoms Braunschweig – ALBA BERLIN 54:69

Von: Manuel Baraniak

medi bayreuth – Artland Dragons 75:78 (Boxscore)

Kyle Weems wollte es wissen: Mit 70:76 lag seine Bayreuther Truppe 16 Sekunden vor Schluss zurück. Doch aus der Auszeit heraus netzte der US-Amerikaner vor 3.120 Zuschauern einen Dreier ein. Nachdem im Anschluss Anthony King nur einen seiner beiden Freiwürfe versenkt hatte, zog Weems zum Korb, wurde gefoult, doch legte den Ball durchs Netz – nur noch 75:77. Den fälligen Freiwurf warf er absichtlich daneben, doch die Gäste sicherten sich den Rebound, und Chad Topper traf einen Versuch von der Linie. Die Hausherren hatten also noch die Chance, die Verlängerung zu erzwingen, doch sowohl Ronnie Burrell als auch Beckham Wyrick waren mit ihren Distanzwürfen nicht erfolgreich.

Mit 34 Punkten stellte Weems am Ende ein Ligarekord für diese Saison auf (ehe Tübingens Jonathan Wallace diesen egalisierte), doch die Niederlage bedeutete, dass sich die Oberfranken nicht weiter von den Abstiegsrängen distanzieren konnten.

Die Dragons konnten derweil auf ihre große Garde um Anthony King, Lawrence Hill und Kenny  Frease setzen. Allen voran King trumpfte groß auf und beendete die Partie mit einem Double-Double (23 Pkt, 11 Reb). Bereits nach dem ersten Viertel hatte der Center zehn Punkte auf seinem Konto.

Weems war es, der die Bayreuther Ende des dritten Viertels in Schlagdistanz brachte. Kurze Zeit später glich er die Partie sogar aus. Doch danach folgte ein 9:0-Lauf der Gäste, bei dem David Holston einen Dreier sowie drei Freiwürfe nach einem technischen Foul versenkte.

s.Oliver Baskets – Mitteldeutscher BC 73:89 (Boxscore)

Auch Mike Kochs Bruder Stefan Koch konnte sich mit den Würzburgern nicht von den letzten beide Tabellenplätzen absetzen. Vor allem der Distanzgefahr der Gäste hatten die Unterfranken nichts entgegenzusetzen: 14 ihrer 32 Versuche von „Downtown“ verwandelten die Wölfe über die gesamte Partie; nach 10:10 Minuten hatten sie sieben ihrer zehn Dreier versenkt.

Da der MBC auch sorgsam mit den Ball umging (nur sieben TO), behaupteten die Gäste stets eine zweistellige Führung, die sie in der zweiten Hälfte kontinuierlich ausbauen konnten. Während Jason Boone die Gastgeber im zweiten Viertel noch im Spiel hielt und dort jeden seiner fünf Wurfversuche traf, übernahm im dritten Durchgang für die Weißenfelser Michael Cuffee. Der Top-Performer des Monats März legte in jenem Durchgang zehn seiner 21 Punkte auf.

Unterstützung erhielt Cuffee vor allem vom Big-Men-Gespann um Djordje Pantelic (16 Pkt, 6 Reb) und Angelo Caloiaro (14 Pkt). Bei den Würzburgern – die auf Maxi Kleber verzichten mussten, der in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen wird – dominierte Jason Boone mit 23 Punkten und nur einem Fehlwurf (11/12 FG).

Nach dem dritten Auswärtssieg in Serie befinden sich die Wölfe weiterhin auf dem neunten Platz, aber nur knapp hinter den achtplatzierten Ludwigsburgern.

Phoenix Hagen – FRAPORT SKYLINERS 66:63 (Boxscore)

Einen Playoff-Hoffnungsschimmer trägt auch Phoenix Hagen noch mit sich, die sich knapp gegen die Frankfurter behaupten konnten. Dabei präsentierten sich die Westfalen nervenstark:

Gut sechs Minuten vor Schluss lagen sie noch mit 54:59 zurück, legten danach aber einen 6:0-Lauf hin und hielten die Gäste fünf Minuten lang ohne Punkte. Bei 54 Sekunden auf der Uhr fand David Bell seinen Big Man Dino Gregory, der zum 62:61 einnetzte. Bell war es auch, der mit vier getroffenen Freiwürfen den Sieg Hagens sicherstellte.

Nachdem die Gäste aus Hessen das zweite Viertel dominierten hatten, schulterten Bell (17 Pkt, 9/9 FT) und Larry Gordon (15 Pkt, 9 Reb) die Hausherren, die mit einer starken Defensivleistung zurück in die Partie fanden. Zwar hatten sie selbst mit ihrem Offensivrhythmus zu kämpfen, doch Hagen zwang Frankfurt zu 19 Ballverlusten und einer 33-prozentigen Wurfquote aus dem Feld.

Bei den Skyliners stemmte sich Ramon Galloway am stärksten gegen die Niederlage. Elf der 14 Frankfurter Punkte im ersten Viertel hatte der Teilnehmer des Beko BBL Slam Dunk Contest aufgelegt; am Ende standen 15 Zähler für ihn zu Buche. Jacob Burtschi (12 Pkt, 11 Reb) war mit einem Double-Double zur Stelle.

New Yorker Phantoms Braunschweig – ALBA BERLIN 54:69 (Boxscore)

Ohne ihre Starter James Florence und Immanuel McElroy sowie ohne ihren erkrankten Head Coach Raoul Korner mussten die Braunschweiger gegen den Pokalsieger aus Berlin antreten – und lagen dennoch nach einer couragierten Leistung mit 20:16 zur ersten Viertelpause vorne.

Dann bewiesen die Albatrosse aber, warum sie als die beste Defensivmannschaft der Liga gelten: Im zweiten Viertel gestatteten sie den Hausherren nur sechs Zähler, im dritten Durchgang nicht weniger beeindruckende elf Punkte. Und so wurden die Berliner ihrer Favoritenrolle gerecht und lagen vor dem Schlussabschnitt mit 37:53 in Führung. Im letzten Durchgang betrug ihr Vorsprung phasenweise 22 Zähler.

Die Berliner verteilten die Punktelast auf viele Schultern: Sechs Spieler legten zwischen acht und zwölf Zählern auf; Reggie Redding (12 Pkt, 4 Reb, 4 Ast) und Cliff Hammonds (10 Pkt, 5 Reb, 5 Ast) präsentierten sich am vielseitigsten. Auf Braunschweiger Seite überzeugten die Big Men Kyle Visser (15 Pkt, 7 Reb) und Nana Harding (10 Pkt, 8 Reb); Isaiah Swann hingegen traf keinen einzigen seiner fünf Wurfversuche aus dem Feld.

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

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