FB Twitter Instagram YouTube Google+
News
Ulm gewinnt in Verlängerung gegen Bonn

Ulm gewinnt in Verlängerung gegen Bonn

München dominant gegen Oldenburg / Hagen gewinnt zu Hause / Eisbären mit drittem Sieg in Serie

Die Ergebnisse im Überblick:

FC Bayern München - EWE Baskets Oldenburg 95:62

Eisbären Bremerhaven - Mitteldeutscher BC 86:71

Phoenix Hagen - TBB Trier 73:57

Telekom Baskets Bonn - ratiopharm ulm 90:92

Von: Robin Hahn


FC Bayern München - EWE Baskets Oldenburg 95:62 (Boxscore)

Bisher gelang es nur zwei Mannschaften (Oldenburg und Berlin) in der Bundesliga den FC Bayern München zu besiegen. Die Oldenburger nahmen sich fest vor auch auswärts den Tabellenersten zu ärgern, doch die Hausherren präsentierten sich an diesem Tag deutlich besser und konnten dementsprechend die Revanche perfekt machen.

In den ersten zwei Minuten des Spiels wurden nur Würfe von außerhalb der Dreierlinie genommen, getroffen hatten allerdings nur die Gastgeber. Nach zwei Minuten stand es dementsprechend 9:0 für den FC Bayern München, die mit schneller und guter Ballbewegung immer wieder den freien Mann fanden. Zwischenzeitig waren es ganze 20 Zähler Vorsprung, aber Mitte des zweiten Viertels fingen sich die Gäste aus Oldenburg ein wenig und versuchten den Rückstand möglichst klein zu halten. Dagegen hatte speziell Robin Benzing (16 Punkte, 3 Assists) etwas, der dem Spiel im zweiten Viertel seinen Stempel aufdrückte. Innerhalb von einer Minute schaffte er es allein auf acht Punkte. Zum Halbzeit-Spielstand von 46 zu 29 gingen die beiden Mannschaften in die Kabinen.
Nach der Halbzeitpause hatte sich nicht viel geändert, die Münchner dominierten auch im dritten Spielabschnitt in allen Belangen (73:41). Danach nahmen die Hausherren spürbar einen Gang raus und so entwickelte sich immerhin das letzte Viertel ausgeglichen (Endergebnis 96:62).

Topscorer der Partie war Deon Thompson mit 21 Zählern, für die EWE Baskets Oldenburg erzielte Julius Jenkins die meisten Punkte (20).

Foto: Wepner

Tweet of the Game:

 


Eisbären Bremerhaven - Mitteldeutscher BC 86:71 (Boxscore)

Vor dem Spiel war vor allem das Duell zwischen dem nachträglich verpflichteten Marcus Hatten und dem Topscorer der Liga, Darius Adams, im Fokus. Beide Spieler lieferten eine ordentliche Partie ab, freuen durfte sich aber nur Darius Adams, dessen Team mit 15 Zählern Differenz gewann (86:71).

Im ersten Viertel gelang es keiner Mannschaft sich einen richtigen Vorsprung zu erspielen. Die Eisbären waren nach vier Minuten zwar mit sechs Punkten in Führung (13:7), aber ein Dreier von Adonte Parker und ein weiterer von Hrvoje Kovacevic wenig später brachte die Gäste wieder ran.
Die zweiten zehn Minuten eröffnete Martins Meiers mit einem erfolgreichen Nahdistanzwurf (26:27), allerdings gelang es dem MBC anschließend knapp vier Minuten nicht mehr einen Korb zu machen. Die Hausherren nutzten diese Schwächephase eiskalt aus und gingen mit einer zweistelligen Führung in die Halbzeitpause (51:41).
Anschließend wollte bei beiden Mannschaften kein richtiger Spielfluss mehr entstehen. Da sowohl Bremerhaven als auch Weißenfels mit Würfen nicht mehr so erfolgreich waren, gingen beide auch vermehrt in die Zone, um einfacher abzuschließen. Der MBC versuchte in der zweiten Halbzeit immer wieder den Rückstand zu verkleinern, doch die Eisbären spielten ganz abgebrüht ihren Stiefel herunter und verwalteten die Führung im letzten Viertel souverän.

Darius Adams traf sechs seiner neun Versuche aus der Zwei-Punkte-Distanz, insgesamt standen für ihn 18 Punkte auf dem Statistikbogen. Topscorer war er damit allerdings nicht, dieser "Titel" ging an Hrvoje Kovacevic, der 19 Punkte und 5 Rebounds erzielte.

Foto: Eisbären Bremerhaven


Phoenix Hagen - TBB Trier 73:57 (Boxscore)

Platz 11 gegen Platz 13 - Hagen gegen Trier. Es sollte eine packende und hart umkämpfte Partie werden, und über lange Strecken konnte Trier auch mithalten. Doch im dritten Viertel zogen die Feuervögel den angereisten Gästen den Zahn und entschieden die Partie zu ihren Gunsten.

24 zu 19 endete das erste Viertel, von Beginn an dominierten zwei Spieler diese Partie - Henry Dugat und Trevon Hughes. Ein ums andere Mal landete der Ball in den Händen der beiden Spieler und es war an ihnen, das orange-farbige Leder durch das Netz zu befördern.
Auch im zweiten Spielabschnitt schenkten sich die beiden Teams nichts. Sobald die Hausherren versuchten sich eine komfortable Führung zu erspielen, gab es einen kurzen Lauf der Trierer, der diese Versuche in Luft auflöste.
Die Gäste starteten das dritte Viertel gut (2:5, insgesamt 43:38), doch beim Stand von 47:41 kam der Einbruch. David Bell wurde gefoult und Henrik Rödl war sichtlich unzufrieden mit dem Pfiff. Der Schiedsrichter gab ihm ein technisches Foul, dementsprechend durfte David Bell vier Freiwürfe werfen, die er allesamt traf. Die "Feuervögel" kamen danach so richtig ins Rollen und beendeten das Viertel mit einem 15:6-Lauf (62:47).
Von dieser starken Leistung konnte sich der TBB Trier nicht mehr erholen und Hagen fuhr somit den zweiten Sieg in Serie ein.

Henry Dugat zeigte sich sehr stark am heutigen Abend (26 Punkte, 6 Rebounds), bei Trier war Trevon Hughes bester Punktelieferant (17).

Foto: Phoenix Hagen

Courtside-Reporterin Ramona Neohoridis berichtete live für euch aus der ENERVIE Arena


Telekom Baskets Bonn - ratiopharm ulm 90:92 (Boxscore)

Im Kampf um die Playoffs war dieses Spiel ein sehr wichtiges. Mit einem Bonner Sieg hätte man in der Tabelle eine dicke "Trennlinie" zwischen dem sechsten und dem siebten Platz ziehen können, doch in einem Herzschlagfinale konnten die Ulmer glücklich als Sieger vom Platz gehen.

ratiopharm ulm begann die Partie äußert fokussiert und war nach sieben Minuten mit 13 Punkten in Führung (8:21). Bonn schaffte es vor knapp 5500 Zuschauern im Verlauf des zweiten Viertels wieder etwas näher an die Gäste heran zu kommen, dennoch mussten die Fans zur Halbzeit einem Rückstand entgegen blicken (36:43).
Anschließend ging es hin und her, ein Ulmer Lauf konterte Ryan Brooks mit Punkten seinerseits. Es musste zum Showdown kommen, sieben Minuten vor Ende des letzten Viertels stand es 69 zu 69. Ulm war nach dem Eröffnungskorb von Jamel McLean kein einziges Mal im Rückstand, aber Benas Veikalas änderte dies mit einem Dreier vier Minuten vor Schluss und brachte die Fans zum Toben. Nach weiteren Körben von Brooks und Tony Gaffney sah sich Thorsten Leibenath gezwungen eine Auszeit zu nehmen (82:76). Ulm machte die nächsten sechs Punkte, Bonn lag bei eigenem Ballbesitz 13 Sekunden vor Schluss mit zwei Punkten hinten. Benas Veikalas fasste sich ein Herz und verwandelte den Wurf aus der Halbdistanz zum Ausgleich - Verlängerung!
Auch in der Extraperiode mussten die letzten Aktionen über Sieg, Niederlage oder eine weitere Verlängerung entscheiden. Will Clyburn traf 34 Sekunden vor Ende den Dreier (90:90), auf der Gegenseite vergab Ryan Brooks die Möglichkeit zur erneuten Führung. 16 Sekunden blieben den Ulmern für den letzten Angriff, Edgar Sosa nahm den Dreier wenige Sekunden vor Ende. Auch dieser Wurf war nicht erfolgreich, aber Trent Plaisted krallte sich den Offensiv Rebound und punktete zum 90:92-Endresultat.

Ryan Brooks füllte den Statistikbogen mit 20 Punkten, 3 Vorlagen und 6 Rebounds, auf der Gegenseite hatte Will Clyburn die meisten Punkte (19, dazu 12 Rebounds). Clyburn und Jared Jordan waren außerdem am längsten auf dem Parkett (41 Minuten).

Foto: wolterfoto.de

Courtside-Reporterin Lena Wiemer berichtete für euch live aus dem Telekom Dome

Videos zum Spieltag gibt es in Kürze bei Beko-BBL.TV

easyCredit Telekom TipBet Spalding Ranko Kinder plus Sport