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Vechta ringt Tübingen nieder / Ludwigsburg gewinnt Schwabenderby

Vechta ringt Tübingen nieder / Ludwigsburg gewinnt Schwabenderby

Die WALTER Tigers Tübingen bleiben einen Sieg hinter dem rettenden 16. Tabellenplatz: Trotz einer Saisonbestleistung von Jonathan Wallace, der eine 37-Punkte-Gala bot, zogen die Tigers in einem hitzigen Kellergipfel in Vechta den Kürzeren. Derweil machte Ludwigsburg einen Schritt in Richtung Playoffs und Bamberg gewann dank Jamar Smith knapp in Trier.

Die Ergebnisse im Überblick:

MHP RIESEN Ludwigsburg – ratiopharm ulm 86:82

TBB Trier – Brose Baskets 63:69

RASTA Vechta – WALTER Tigers Tübingen 106:99

Von: Joshua Wiedmann

MHP RIESEN Ludwigsburg – ratiopharm ulm 86:82 (Boxscore)

Im Playoff-Rennen haben die MHP RIESEN Ludwigsburg einen wichtigen Sieg gelandet. Gegen den direkten Playoff-Kontrahenten ratiopharm ulm war es Keaton Grant, der Ludwigsburg mit 26 Punkte zum Derbysieg führte.

Schon der Auftakt im Nachbarschaftsduell hatte den Gastgebern gehört: Weil bei Ludwigsburg die Distanzwürfe hochprozentig fielen und Ulm sich mehrfach Ballverluste leisteten, zogen die MHP RIESEN in einem temporeichen ersten Viertel auf 28:20 davon. Vor allem Shawn Huff und Coby Karl bereiteten der ratiopharm-Truppe mit ihrer Qualität aus der Distanz Probleme. Im zweiten Viertel schien sich das Blatt dann zu wenden: Doch obwohl die Gäste auf bis zu zwei Zähler an Ludwigsburg heran kamen (31:29) und ratiopharm-Center Trent Plaisted nach Belieben punktete (15 Zähler bis zur Halbzeit), blieb Ludwigsburg das spielbestimmende Team.

Auch nach dem Seitenwechsel hatte der Pokalfinalist mehrfach die Chance, in Führung zu geben. Doch immer, wenn es eng wurde, hatten die MHP RIESEN die passende Antwort parat: Insbesondere durch die gute Arbeit am offensiven Brett (14 Offensiv-Rebounds) und eine starke Dreier-Ausbeute (42 Prozent) hatte Ludwigsburg auf jeden Zwischenspurt der Ulmer die passende Antwort. Ein 7:2-Lauf zu Beginn des Schlussabschnitts brachte den Hausherren dann endgültig ein Polster ein, dass Ulm nicht mehr wettzumachen wusste.     

Dass Trent Plaisted mit der Sirene den direkten Vergleich für ratiopharm ulm sichern konnte (Hinspiel: 104:99), stellte letztlich zumindest noch eine positive Nachricht für die Gäste dar. Es waren indes die einzigen Punkte des Ulmer Centers nach dem Seitenwechsel. Auch das Ulmer Aufbauduo aus Per Günther und Edgar Sosa (zusammen 11 Punkte) hatte Ludwigsburg gut unter Kontrolle.

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TBB Trier – Brose Baskets 63:69 (Boxscore)

Die Brose Baskets kommen in der Arena Trier mit einem blauen Auge davon. Dank Jamar Smith, der die letzten acht Bamberger Zähler erzielte, rettete der deutsche Meister einen knappen Vorsprung über die Zielgerade.

Dabei schien zunächst vieles auf eine Überraschung hinzudeuten. Mit einer erstickenden Defensive hielt Trier die Gäste aus Franken im Auftaktviertel bei lediglich zehn Zählern. Auch im weiteren Spielverlauf waren Korberfolge keine Massenware, aber die Brose Baskets wussten den Spieß dennoch umzudrehen – vor allem, weil Jamar Smith frühzeitig heiß lief. Sieben Zähler durch den US-Guard waren der Hauptgrund, wieso Bamberg mit einem 13:2-Lauf das Heft in die Hand bis zur Pause nehmen konnte.

Trotz eines zwischenzeitlich zweistelligen Rückstands blieb Trier aber bis zum Schluss auf Schlagdistanz. Jermaine Anderson glich mit Ablauf des dritten Viertels zum 48:48 aus. Vier Minuten ohne Korberfolg zu Beginn des letzten Spielabschnitts erwiesen sich dann aber als zu große Hypothek für die Mannschaft von Henrik Rödl.

Neben Topscorer Jamar Smith (18 P) konnte Bamberg vor allem auf seine stabile Verteidigung bauen, die Trier zu einer 41-prozentigen Wurfquote zwang. Bei der TBB steuerte Andeas Seiferth die meisten Punkte (15) bei.

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RASTA Vechta – WALTER Tigers Tübingen 106:99 (Boxscore)

RASTA Vechta beendet seine 12 Spiele umfassende Niederlagenserie und wahrt seine Chance auf den Klassenerhalt. In einem furiosen Kellerduell gegen die WALTER Tigers Tübingen, das sich über weite Strecken ausgeglichen gestaltete, war es die mannschaftliche Geschlossenheit des Aufsteigers, die trotz 37 Punkten von Tübingens Jonathan Wallace den RASTA-Sieg besiegelte.

Dabei war es von Beginn an eng zugegangen im RASTA Dome. Während auf Seiten Vechtas anfangs vor allem Center Dirk Mädrich Akzente setzte, deutete sich bei den Tigers schon früh der Ausnahmeabend von Jonathan Wallace an. Doch erst, als Mitspieler Daequan Cook nach dem Seitenwechsel mit einem disqualifizierenden Foul vom Feld musste, nahm der Tübinger Guard endgültig das Zepter in die Hand: Mit 16 Punkten im dritten Viertel hielt Wallace die abstiegsfährdeten Tigers auf Schlagdistanz. 

Zu einem vorentscheidenden „Schlag“ holte Vechta dann aber mit Ende des dritten Spielabschnitts aus: Ein 16:0-Lauf riss das Ruder herum und bescherte den Gastgebern eine 12-Punkte-Führung vor dem letzten Spielabschnitt. Doch obwohl sich Tübingen in der Folge mit aller Macht gegen die drohende Niederlage stemmte und 29 Punkte in den letzten zehn Minuten erzielte, ging Vechta nicht in die Knie. Ein Drei-Punkte-Wurf durch Brandon Bowman zum 98:83 110 Sekunden vor Schluss markierte dann die Entscheidung.

Wie viel in dieser Partie auf dem Spiel stand, ließ sich nach der Schlusssirene vor allem an den Freiwurfzahlen und Fouls ablesen: Insgesamt 81 Mal baten die Referees RASTA- oder Tigers-Akteure an die Linie; 60 Fouls gingen dem voraus. Vechta konnte die Last in diesem hitzigen Duell auf mehrere Schulter verteilen: Sechs Profis von Coach Pat Elzie punkteten zweistellig. Als verlässlichster Scorer erwies sich Brandon Bowman (18 Zähler).

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