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Vier Spiele am Mittwoch: Bayern besuchen Real Madrid und Marcus Slaughter / Berlin besucht Marko...

Vier Spiele am Mittwoch: Bayern besuchen Real Madrid und Marcus Slaughter / Berlin besucht Marko...

Fünf Spiele – fünf Siege: Die Bilanz des deutschen Europapokal-Quartetts könnte im neuen Jahr nicht besser sein. In dieser Woche steht die „weiße Weste“ aber auf einem harten Prüfstand, denn nur Meister Brose Baskets tritt in eigener Halle an. Alle anderen müssen reisen. Das Highlight bildet dabei das Gastspiel des FC Bayern München in der Euroleague-TOP16 am Mittwoch (21 Uhr) bei Real Madrid und dem ehemaligen Bamberger Champion Marcus Slaughter. Ein Münchener Sieg bei den „Königlichen“, die in dieser Saison noch kein Spiel – weder in der Euroleague noch in der spanischen Liga – verloren haben, wäre natürlich eine Riesen-Sensation. Aber irgendwann muss doch auch Real Madrid mal wieder verlieren?

Im Eurocup, wo ebenfalls alle deutschen Teams am Mittwoch im Einsatz sind, kommt es zu zwei Duellen deutscher Clubs mit Vertretern der italienischen „Lega Serie A“. Die Brose Baskets begrüßen um 20 Uhr Dinamo Sassari, während ratiopharm ulm eine halbe Stunde später im norditalienischen Cantu erwartet wird. ALBA BERLIN feiert um 20 Uhr bei Radnicki Kragujevac (Serbien) ein Wiedersehen bei seinem ehemaligen Spielmacher Spielmacher Marko Marinovic.

TV-Termine:

Paarung: Bamberg - Sassari (Mi, 15.1., 20.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 19.55 Uhr.

Wo: Im Fernsehen auf TV Oberfranken, Internet-Stream auf http://www.tvo.de

Paarung: Real Madrid – Bayern München (Mi, 15.1., 21.00 Uhr)

Wann: Übertragungsbeginn ist um 20.55 Uhr.

Wo: Als kostenfreier Internetstream hier bei uns auf der Homepage. Im TV wird auf SPORT1 ab ca. 21.45 Uhr die zweite Halbzeit live übertragen.


Mittwoch, 21.00 Uhr: Real Madrid – FC Bayern München

Die Pflicht – lies: Siege gegen die beiden Underdogs der Gruppe F – haben die Münchener bravourös absolviert. Jetzt folgt die Kür und die beginnt am Mittwoch mit der schwierigsten Aufgabe: Der FC Bayern muss beim derzeit besten Team Europas antreten. Real Madrid ist nicht nur die einzige noch ungeschlagene Mannschaft in der europäischen Königsklasse, sondern peilt nach 12:0 Siegen bereits den Rekord an, den ZSKA Moskau vor neun Jahren aufgestellt hat, als die Russen mit 17:0 Siegen in die Euroleague 2004/05 starteten.

Aber es liegt in der Natur solcher Serien, dass je länger sie werden ihr Ende immer wahrscheinlicher wird. Irgendwann wird auch Real Madrid wieder ein Spiel verlieren und nicht wenige glauben, dass das – wie übrigens seinerzeit bei ZSKA – dort passieren wird, wo Real sich am sichersten fühlt: in der eigenen Arena. Galatasaray Istanbul war am letzten Spieltag schon knapp davor, das zu beweisen. Die Türken traten im über 12.000 Zuschauer fassenden Sportpalast von Madrid stark ersatzgeschwächt an, ließen sich aber trotzdem nie abschütteln und durften bis wenige Minuten vor Schluss von der Sensation träumen:

Trainer Pablo Laso kritisierte nach dem 89:84-Sieg sein Team für die „schwächste Defensivleistung der Saison“, nahm dabei einzig Tremmel Darden und Marcus Slaughter aus. Spielmacher Sergio Rodriguez, der sich mit großer Spielübersicht und genialen Anspielen in dieser Saison zum Kopf des Star-Ensembles gemausert hat, mochte dem nicht widersprechen: „Wir haben schlecht gespielt, aber wir haben gewonnen und das ist, was am Ende zählt.“

Laso zog trotzdem Konsequenzen aus dem müden Auftritt seiner Mannschaft und ließ am Sonntag im Derby gegen den Lokalrivalen Fuenlabrada den angeschlagenen Rudy Fernandez draußen und holte auch den umgeknickten Felipe Reyes nach nur zwei Minuten vom Parkett. Stattdessen rückten das Nachwuchstalent Daniel Diez (14 Punkte) und der tunesische Center Salah Mejri (acht Rebounds) in die Rotation, in der MVP-Kandidat Nikola Mirotic mit 23 Punkten sein bestes Spiel der letzten Wochen machte. Real stellte mit einem souverän 96:81 den eigenen ACB-Startrekord (15:0 Siege) aus der Saison 1987/88 ein. Die Chance des FC Bayern, eine Überraschung in Madrid zu landen, dürfte durch dem von Galatasaray vor einer Woche abgegebenen „Schuss vor den Bug“ eher kleiner geworden sein.

Real Madrid im Stenogramm

Guards: Sergio Llull (26, 190, 3 apg), Sergio Rodriguez (27, 189, 13 ppg, 55% Dreier, 5 apg, bester Passgeber der spanischen Liga), Jaycee Carroll (10 ppg), Dontaye Draper (29, 181, US/CRO).

Forwards: Tremmel Darden (32, 194, USA, 1 bpg), Rudy Fernandez (28m 196, 12 ppg, 4 apg, verletzt?), Jaycee Carroll (30, 188, USA), Daniel Diez (20, 201).

Center: Nikola Mirotic (22, 208, 14 ppg, q bpg, mit 57% bester Dreierschütze der Euroleague), Ioannis Bourousis (30, 210, GRE, 6 rpg, 1 bpg), Felipe Reyes (33, 204, 6 rpg, verletzt?), Marcus Slaughter (28, 204, USA, Ex-Bamberg und -BHV), Salah Mejri (27, 217, TUN, 1 bpg).

Headcoach: Pablo Laso (46, dritte Saison bei Real).


Mittwoch, 20.00 Uhr: Brose Baskets – Dinamo Sassari

Der mit einem 86:67-Sieg in Gravelines perfekt in die Last 32 gestartete Deutsche Meister empfängt am Mittwoch in eigener Halle den wahrscheinlich schärfsten Rivalen in der Gruppe J, Dinamo Sassari. Die Sardinier, die schon in der regulären Saison mit im Schnitt 87 Punkten zu den korbhungrigsten Mannschaften im Eurocup zählten, knüpften bei ihrem 103:67-Auftaktsieg über TED Ankara auch ohne ihren verletzten Spielmacher Travis Diener an ihren mitreißenden Offensivbasketball an. Topscorer war dabei mit 25 Zählern der Ex-Trierer Forward Caleb Green, der mit im Schnitt 19 Punkten der vierbeste Werfer im Eurocup ist.

Einen weiteren nur schwer zu stoppenden Vollstrecker hat Sassari im Shooting Guard Drake Diener ((im Schnitt 19 Punkte in der italienischen Liga, Cousin des Spielmachers). Am Wochenende musste Sassari zum Abschluss der Hinrunde beim Überraschungs-Tabellenführer Brindisi neben Travis Diener auch noch auf seinen angeschlagenen US-Center Linton Johnson verzichten und wurde prompt Opfer der nicht sonderlich sattelfesten eigenen Verteidigung. Brindisi legte mit sieben von 13 Dreiern im ersten Viertel eine 34:19-Führung vor, die zur Basis für den 89:80-Sieg wurde. 19 Punkte von Drake Diener und 18 von Green konnten nicht verhindern, dass Sassari mit nunmehr 10:5 Siegen auf den sechsten Tabellenplatz abrutschte.

Dinamo Banco di Sardegna Sassari im Stenogramm

Guards: Marques Green (31, 165, USA, 46% Dreier, 6 apg, 2 spg), Travis Diener (31, 185, 6 apg, verletzt?)

Forwards: Drake Diener (31, 185, USA, 17 ppg, 53% Dreier), Omar Thomas (31, 196, USA, 15 ppg, bester Balldieb der italienischen Liga), Caleb Green (28, 203, USA, Ex-Trier, 19 ppg, 6 rpg, 2 spg), Giacomo Devecchi (28, 196), Brian Sacchetti (27, 200), Manuel Vanuzzo (38, 203).

Center: Linton Johnson (33, 203, USA, 6 rpg, verletzt?), Drew Gordon (23, 205, USA, neu im Team).

Headcoach: Romeo Sacchetti (60, fünfte Saison in Sassari).


Mittwoch, 20.00 Uhr: Radnicki Kragujevac – ALBA BERLIN

Das Gastspiel der Berliner im serbischen Kragujevac beschert nicht nur Trainer Sasa Obradovic ein Wiedersehen mit seinem früheren Coach Miroslav Nikolic (zusammen 2000/01 bei Buducnost), sondern auch Radnicki-Spielmacher Marko Marinovic das Wiedersehen mit dem Club, dessen Trikot er 2009/10 trug. Zu dieser Saison nach Serbien zurückgekehrt, glänzt „Malina“ dort als intelligenter Anführer des jungen Radnicki-Teams, das am Samstag in der Adria-Liga um ein Haar den Tabellenführer Roter Stern Belgrad in die Knie gezwungen hätte. Vor 3.500 Zuschauern in der ausverkauften Jezero-Halle führte Radnicki schon 71:63, um nach drei schwarzen Minuten noch 73:78 zu verlieren. Da das nicht die erste Niederlage dieser Art war, überrascht es nicht, dass Radnicki in der Adria-Liga nur auf dem elften Platz rangiert (6:10 Siege).

Radnicki Kragujevac im Stenogramm

Guards: Marko Marinovic (30, 183, Ex-Berlin, 12 ppg, mit 8 apg bester Passgeber des Eurocups), Stefan Jovic (23, 198), Radenko Pilcevic (27, 188, Ex-MBC und –Gießen, neu im Team).

Forwards: D. J. Seeley (24, 193, USA), Nikola Kalinic (22, 202, 10 ppg), Milos Dimic (24, 194), Dusan Mladjan (27, 198, 12 ppg, 49% Dreier).

Center: Stefan Bircevic (24, 210, 11 ppg), Marko Brkic (31, 206, neu im Team), Sava Lesic (25, 205, 12 ppg, Topscorer der Adria-Liga).

Headcoach: Miroslav Nikolic (58, vierte Saison in Kragujevac).

Berlins Center Leod Radosevic warnt unterdessen vor einem schweren Auswärtsspiel:


Mittwoch, 20.30 Uhr: FoxTown Cantu – ratiopharm ulm

Cantus Vereinspräsidentin Anna Cremascoli schlug in der letzten Woche mit einem offenen Brief Alarm. Sie sieht die Existenz des Traditionsclubs gefährdet, wenn bis zum Saisonende nicht neue Geldquellen erschlossen werden. In krassem Widerspruch dazu steht die sportliche Zwischenbilanz. Cantu war in der Vorrunde das beste italienische Team im Eurocup (8:2 Siege) und rangiert in Italien punktgleich mit dem Hinrundenmeister Brindisi auf dem zweiten Platz (11:4 Siege). In Denis Marconato hat Canti einen routinierten Ersatz für den verletzten Nationalcenter Marco Cusin gefunden. Außerdem ist der kleine, aber kräftige Adrian Uter aktuell nicht zu stoppen. Am Sonntag steuerte der Jamaikaner 18 Punkte (9/10 Würfe) zum 78:69-Sieg in Bologna bei. In seiner 3.900 Zuschauer fassenden Mapooro-Arena ist Cantu in dieser Saison noch ungeschlagen.

FoxTown Cantu im Stenogramm

Guards: Joe Ragland (24, 182, USA, 16 ppg, 44% Dreier), Stefano Gentile (24, 191), Roberto Rullo (23, 190).

Forwards: Pietrop Aradaori (25, 194, 15 ppg, 42% Dreier, 4 apg), Michael Jenkins (27, 1919, USA, Ex-Tübingen, 12 ppg, 43% Dreier), Marten Leunen (28, 206, USA), Marcel Jones (28, 203, USA), Awudu Abass (20, 196),

Center: Adrian Uter (29, 200, JAM, 12 ppg, 6 rpg), Denis Marconato (38, 214, neu im Team).

Headcoach: Stefano Sacripanti (43, seit Sommer zurück, achte Saison in Cantu).

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