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Europapokal 2017/2018

Die easyCredit BBL startete 2017/18 wie in den Vorjahren mit acht Klubs in die europäischen Wettbewerbe. Unterhalb der 16 Teilnehmer umfassenden „Turkish Airlines EuroLeague“ beanspruchten dabei wie im Vorjahr der als EuroLeague-Unterbau konzipierte „7 DAYS EuroCup“ (24 Teilnehmer) und die von der FIBA initiierte „Basketball Champions League“ (32 Teilnehmer) das Attribut „zweithöchster europäischer Wettbewerb“ für sich. Im vierten Wettbewerb, dem „FIBA Europe Cup“, spielten anfangs ebenfalls 32 Mannschaften. Im insgesamt 104 Klubs starken Teilnehmerfeld stellte Deutschland wie auch Russland, Italien und Frankreich acht Klubs. Nur Spanien und die Türkei (je 11) entsandten noch mehr Vertreter in den Europapokal.

Meister Brose Bamberg vertrat die easyCredit BBL in der EuroLeague. Im EuroCup starteten die Halbfinalisten ratiopharm ulm und FC Bayern München sowie der letztjährige Pokalsieger ALBA BERLIN. In der Basketball Champions League (BCL) war die easyCredit BBL mit Vizemeister EWE Baskets Oldenburg, medi bayreuth, den Telekom Baskets Bonn und den MHP RIESEN Ludwigsburg in dieser Saison sogar mit vier Teilnehmern vertreten (einer mehr als im Vorjahr). Der FIBA Europe Cup fand unterdessen ohne deutsche Beteiligung statt, nachdem s.Oliver Würzburg in der Quali gescheitert war.

Bonn verpasst Playoffs Basketball Champions League: Ludwigsburg qualifiziert sich gegen Oldenburg und Bayreuth für Final Four in Athen. Bonn verpasst Playoffs.

Die von der FIBA als Alternative zum EuroCup initiierte Basketball Champions League (BCL) ging mit 32 Klubs aus 14 Ländern in ihre zweite Saison. 24 Mannschaften, darunter aus Deutschland Vizemeister Oldenburg und medi bayreuth, waren von vornherein für die Regular Season gesetzt. Die restlichen acht Startplätze wurden im K.O.-Modus in drei Qualifikationsrunden vergeben. Dabei setzten sich sowohl die Telekom Baskets Bonn als auch die MHP RIESEN Ludwigsburg souverän durch. Deutschland war somit wie die Türkei, Italien und Frankreich in jeder der vier Achtergruppen vertreten.

Die EWE Baskets Oldenburg und die MHP RIESEN Ludwigsburg steuerten dabei in ihrer zweiten BCL-Saison früh einen sicheren Kurs in Richtung Playoffs an. Die Ludwigsburger verloren in der Gruppe B nur ihre beiden Spiele gegen den Gruppensieger Iberostar Teneriffa (12:2 Siege) und qualifizierten sich mit ebenfalls 12:2 Siegen zusammen mit PAOK Saloniki und Neptunas Klaipeda (je 7:7) für das die Round of 16. Auch Oldenburg verlor in Gruppe A nur gegen den Gruppensieger AS Monaco (13:1 Siege) beide Spiele, musste sich am Ende aber bei 9:5 Siegen mit dem dritten Platz hinter Karsiyaka Izmir (10:4) und vor UCAM Murcia (7:7) begnügen.

Die beiden BCL-Neulinge Bonn und Bayreuth taten sich in ihren Gruppen schwerer. Die Telekom Baskets Bonn verloren in der Gruppe D alle Spiele gegen die drei Gruppenbesten Besiktas Istanbul und CEZ Nymburk (je 10:4 Siege) sowie Nanterre 92 (9:5 Siege). Ein Heimsieg über den Gruppenvierten Zielona Gora (6:8 Siege) konnte das Bonner Aus mit 5:9 Siegen nicht verhindern. medi bayreuth sammelte in der schwierigen Gruppe C immerhin 8:6 Siege, die am Ende zum vierten Platz hinter SIG Strasbourg und Banvit (je 9:5 Siege) sowie AEK Athen (ebenfalls 8:6) und zum Einzug in die „Round of 16“ reichten.

In diesem Achtelfinale ergab sich ein deutsches Derby zwischen Ludwigsburg und Oldenburg. Dabei gewannen die MHP RIESEN das Hinspiel in Oldenburg mit 88:63 so deutlich, dass sie sich im Rückspiel eine 74:86-Heimniederlage erlauben konnten, ohne ihr Weiterkommen zu gefährden. medi bayreuth setzte sich unterdessen mit 81:76 und 84:84 gegen das favorisierte Besiktas Istanbul durch, um im Viertelfinale auf ... Ludwigsburg zu treffen. Auch in diesem Derby verlor Ludwigsburg sein Heimspiel 81:86, machte aber im Rückspiel in Bayreuth mit einem 89:77-Sieg den Einzug ins Final Four perfekt. Bayreuth beendete die BCL als Achter, Oldenburg als Dreizehnter.

Final Four: Bei ihrer ersten Final Four-Teilnahme in einem europäischen Wettbewerb treffen die Ludwigsburger am 4. Mai in Athen auf den AS Monaco, der mit seiner bisherigen Bilanz von 16:2 Siegen als Favorit auf den Titel gilt. Das zweite Halbfinale bestreiten das als Ausrichter ebenfalls hoch gehandelte AEK Athen und UCAM Murcia. Das Finale und das Spiel um Platz drei stehen in Athen am 6. Mai auf dem Programm.

Mehr Infos auf der offiziellen Homepage der Basketball Champions League

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