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1) EC der Landesmeister / Europaliga / EuroLeague:

Die ersten deutschen Achtungserfolge in der europäischen „Königsklasse“ gelangen Saturn Köln und Bayer Leverkusen im Europapokal der Landesmeister. Die von Tony DiLeo trainierter Kölner wurden 1988 in der acht Landesmeister umfassenden Endrunde mit 5:9 Siegen genauso Sechster wie die von Dirk Bauermann trainierten Leverkusener 1991 mit 6:8 Siegen. Das beste Ergebnis im dann von der FIBA zur 16 und später 24 Teams umfassenden „Europaliga“ umgebauten Wettbewerb erzielte ALBA BERLIN 1998. Die damals von Svetislav Pesic trainierten Hauptstädter bezwangen im Playoff-Achtelfinale der FIBA-EuroLeague PAOK Saloniki mit 2:1 Siegen, verpassten aber im Viertelfinale mit 0:2 gegen AEK Athen den Sprung ins Final Four.

In im Jahr 2000 in die Eigenregie der Clubs übergegangenen „EuroLeague“ erreichten GHP bzw. Brose Bamberg (2006, 2013 und 2016) und ALBA BERLIN (2009, 2013 und 2015) sowie Bayern München 2014 die TOP16, doch der Sprung in die Playoffs (Viertelfinale) gelang bis heute keinem deutschen Klub – auch nicht in der seit 2016 von vornherein mit nur noch 16 Teilnehmern (darunter dem jeweiligen Deutschen Meister) gespielten Eliteliga. Bayern München wurde 2014 unter Trainer Svetislav Pesic mit 5:9 Siegen Zwölfter, Berlin erzielte seine beste Platzierung unter Trainer Sasa Obradovic 2015 (Platz 9 mit 7:7 Siegen) und Bamberg unter Trainer Andrea Trinchieri 2016 (Platz 11 mit 7:7 Siegen).

2) EC der Pokalsieger / Saporta Cup / Korac Cup (bis 2002):

In den von der FIBA bis 2002 unterhalb der EuroLeague organisierten Wettbewerben setzte Bayer Leverkusen 1988 mit dem Erreichen des Halbfinales im EC der Pokalsieger der erste deutsche Ausrufezeichen. Die von John Kelly trainierten Farbenstädter verpassten mit 74:97 und 97:80 gegen Joventut Badalona das Finale. 1995 schrieb ALBA BERLIN als erster deutscher Europapokalsieger Basketball-Geschichte. Die Berliner gewannen sensationell den damals mit namhaften Gegnern aus Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland hochkarätig besetzten Korac Cup. Nachdem das Team von Trainer Svetislav Pesic im Final-Hinspiel in Mailand ein 87:87 erkämpft hatte, gelang vor 10.000 Zuschauern in der Berliner Deutschlandhalle im Rückspiel das entscheidende 85:79 über Stefanel Mailand.

3) ULEB Cup / EuroCup sowie FIBA Europe League / EuroChallenge / FIBA Europe Cup / Champions League (ab 2002):

Die Gründung der von der FIBA unabhängigen EuroLeague und der Konflikt zwischen dem Weltverband und der EuroLeague zog auch eine Umstrukturierung der anderen Europapokal-Wettbewerbe nach sich. Dabei etablierte sich der als EuroLeague-Unterbau konstruierte EuroCup (bis 2008 ULEB Cup) als neuer zweithöchster Wettbewerb. Den bisher größten deutschen Erfolg in diesem EuroCup landete ALBA BERLIN 2010 mit dem Einzug ins Finale. Die damals von Luka Pavicevic trainierten Albatrosse bezwangen im Final Four von Vitoria (Spanien) zunächst den spanischen Vertreter Bizkaia Bilbao 77:70, unterlagen aber im Finale Valencia 44:67.

Die Geschichte der vom Weltverband FIBA ab 2002 – in einigen Jahren auch als Konkurrenz zum EuroCup - organisierten Wettbewerbe ist gekennzeichnet von oft wechselnden und zuweilen auch verwirrenden Bezeichnungen. Festzuhalten sind aus deutscher Sicht zwei Cupgewinne in diesen vom Teilnehmerfeld her letztlich immer dritthöchsten Wettbewerben: Die BG Göttingen triumphierte beim 2010 in der Göttinger Lokhalle ausgerichteten Final Four der EuroChallenge. Die von John Patrick trainierten Göttinger bezwangen vor 3.700 Zuschauern im Finale Krasnye Krylia Samara/Russland 83:75. Die FRAPORT SKYLINERS setzten sich 2016 beim Final Four um den FIBA Europe Cup im französischen Chalon im Finale vor 5.000 Zuschauern gegen Varese/Italien mit 66:62 durch.

4) FIBA-Europe Cup Men:

Nur eine Randnotiz bildet in der Europapokal-Geschichte der von 2003 bis 2007 von der FIBA unter den Bezeichnungen „FIBA-Europe Cup Men“ und „EuroCup Challenge“ veranstaltete vierte Wettbewerb, der mangels öffentlichem Interesse nach nur wenigen Jahren schnell wieder zu Grabe getragen wurde. Eine der vier Cuptrophäen steht aber in Deutschland: Der von Henrik Dettmann trainierte Mitteldeutsche BC gewann 2004 im türkischen Izmir vor 1.000 Zuschauern das Finale um den FIBA Europe Cup Men gegen JDA Dijon/Frankreich mit 84:68.

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