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Home/Newscenter/Donnerstag live auf MAGENTA SPORT: München in Moskau gegen ZSKA und Joe Voigtmann / Berlin empfängt Tel Aviv

EuropapokalDonnerstag live auf MAGENTA SPORT: München in Moskau gegen ZSKA und Joe Voigtmann / Berlin empfängt Tel Aviv

25. November 2021
In der Länderspielpause reduziert sich das Europapokal-Geschehen auf die Turkish Airlines EuroLeague, die auch in dieser Saison wie die NBA keine Rücksicht auf die von der FIBA für die WM-Qualifikation eingerichteten Terminfenster nimmt.

In der Länderspielpause reduziert sich das Europapokal-Geschehen auf die Turkish Airlines EuroLeague, die auch in dieser Saison wie die NBA keine Rücksicht auf die von der FIBA für die WM-Qualifikation eingerichteten Terminfenster nimmt.

Diese Woche in Europa:

Donnerstag, 18:00: ZSKA Moskau – München (EL) 

Donnerstag, 20:30: Berlin – Maccabi Tel Aviv (EL)

Der Terminkonflikt sorgt natürlich für Reibungen mit den nationalen Verbänden. So hätte Israels neuer Nationaltrainer Guy Goodes am Donnerstag gegen Polen gerne Tamir Blatt und Yovel Zoosman im Aufgebot gehabt. Doch die spielen mit ALBA gegen Maccabi, das seinerseits einen Kompromiss mit dem israelischen Verband gefunden hat. Maccabi nimmt die zur festen Rotation zählenden John Di Bartolomeu und Roman Sorkin mit nach Berlin, stellt aber die Reservisten Yivtach Ziv und Jake Cohen ans Nationalteam ab. Ähnlich verfährt ZSKA Moskau, das Alex Khomenko, Semen Antonov und Vladimir Ivlev für das Länderspiel gegen Italien abstellt, die alle drei in der EuroLeague nur selten spielen. Auf Alexey Shved und Joel Bolomboy will ZSKA am Donnerstag gegen die Bayern aber nicht verzichten.

EuroLeague: ZSKA Moskau – FC Bayern München (Do, 18:00 Uhr)

Status quo: Mit fünf Siegen aus den letzten sieben Spielen haben die Bayern den 0:4-Fehlstart kompensiert. Auf dem zwölften Tabellenplatz können die Münchener (5:6 Siege) die Playoff-Ränge schon riechen. Beim mit 4:1 Siegen in die Saison gestarteten ZSKA Moskau ist die Stimmung genau umgekehrt. Nach nur zwei Siegen aus den letzten sechs Spielen sind die Moskauer mit 6:5 Siegen nur noch Neunter. 

Gegner: Der Armeesportklub, der mit 24 UdSSR- und 27 russischen Meistertiteln (zuletzt 18 in Folge) in Russland seit jeher das Maß aller Dinge ist, gibt seit der Übernahme durch den reichen Nornickel-Konzern 1997 auch in Europa finanziell den Ton an. Seit 2003 erreichte ZSKA mit einer Ausnahme (Saison 2010/11) immer das Final Four der EuroLeague. Bei den 17 Teilnahmen erreichte ZSKA sieben Mal das Finale und gewann 2006, 2008, 2016 sowie 2019 den Titel.

Stars: Trainer Dimitris Itoudis musste in seiner achten Saison als ZSKA-Headcoach viel Verletzungspech verkraften. Aber auch der Verzicht auf einen echten Spielmacher scheint ein Problem zu werden. Weder der offensivstarke Alexey Shved (9.8 PPG und 3.8 APG) noch der defensivstarke Daniel Hackett konnten bisher in dieser Rolle überzeugen. Iffe Lundberg (9.5 PPG) trifft noch nicht so hochprozentig wie im Vorjahr Die großen Lichtblicke im Team bleiben Will Clyburn (15.9 PPG und 5.2 RPG) und das mit Dreierquoten von über vierzig Prozent bärenstarke Frontcourt-Duo Tornike Shengelia (15.6 PPG) und Joe Voigtmann (11.3 PPG). Für Hoffnung sorgt, dass Marius Grigonis und Center Nikola Milutinov ihre Verletzungen auskuriert haben.  

Aktuelle Form: ZSKA hat in der russischen United League in diesem Monat nur zwei Spiele absolviert und beide gingen am 1. November in Tallinn und am 7. November in Kazan verloren. Entsprechend läuft ZSKA auch in der heimischen Liga mit 4:2 Siegen als Tabellenvierter seinen Ansprüchen hinterher.

Alte Bekannte: Der deutsche Nationalcenter Johannes Voigtmann hat bei ZSKA drei Spieler an seiner Seite, die auch schon in der easyCredit BBL gespielt haben. Will Clyburn startete seine Profi-Karriere 2013 bis 2015 in Ulm. Daniel Hackett spielte 2017/18 für Bamberg und Marius Grigonis in derselben Saison für Berlin. 

Livestream / TV: Hier auf MAGENTA SPORT werden alle EuroLeague-Partien live und auf Abruf übertragen. Das Spiel aus Moskau wird ab 17:45 Uhr von Michael Körner kommentiert.

EuroLeague: ALBA BERLIN - Maccabi Tel Aviv (Do, 20:30 Uhr)

Status quo: Die zwei Niederlagen am russischen Doppelspieltag haben ALBA mit 3:8 Siegen auf dem drittletzten Tabellenplatz zurückgeworfen. Maccabi hat in der vergangenen Woche sein Heimspiel gegen Monaco (mit 37 Punkten von Scottie Wilbekin) gewonnen, zwei Tage später in Piräus verloren und ist mit 7:4 Siegen Sechster.

Gegner: Es ist einfacher die Jahre aufzuzählen, in denen Maccabi in Israel nicht Meister wurde (zuletzt 2017), als jene 55 Jahre, in denen der Serienmeister den obligatorischen Erfolg einheimste. Entsprechend liegt der Fokus bei Maccabi auch in dieser Saison auf der EuroLeague, wo die Israelis mit sechs Titeln (1977, 1981, 2001, 2004, 2005 und 2014) zu den erfolgreichsten Klubs des Kontinents zählen.

Stars: US-Point Guard Scottie Wilbekin (14.2 PPG, 4.0 APG und 1.6 SPG) ist weiter der größte Trumpf von Ioannis Sfairopoulos. Ansonsten sind dem griechischen Trainer von den letztjährigen Leistungsträgern nur noch der zweite Spielmacher John Bi Bartolomeo, Forward Angelo Caloiaro und Center Ante Zizic (12.1 PPG und 5.7 RPG) geblieben. Die spektakulärste Neuverpflichtung ist der vielseitige -Forward James Nunnally, der mit 13.7 PPG alle Vorschusslorbeeren rechtfertigt. Auch Derrick Williams hat seinen Platz im Team mit 11.6 PPG und einer 46-prozentugen Dreierquote schnell gefunden. Der aus München zurückgekehrte Jalen Reynolds (8.6 PPG und 5.1 RPG) spielte ja schon 2019/20 für Maccabi.

Aktuelle Form: Nach der bitteren Niederlage in Piräus (das Spiel war schon nach einem 8:35-Fehlstart schon nach zehn Minuten verloren) spielte sich Maccabi am Sonntag in der israelischen Liga den Frust mit einem 86:56-Sieg beim Schlusslicht Rishon von der Seele und bleibt mit 5:2 Siegen Zweiter. Oz Blayzer bewarb sich mit 20 Punkten für mehr Spielzeit in der EuroLeague.

Alte Bekannte: Neben den Ex-Bayern Jalen Reynolds (2020/21) und Derrick Williams (2018/19) haben auch der aus Hamburg zum israelischen Meister gewechselte Kameron Taylor und Forward Angelo Caloiaro (spielte von 2013 bis 2015 für den MBC und Bonn) eine BBL-Vergangenheit. Der Anfang Oktober als Joker verpflichtete Ex-Münchener Mathias Lessort (2019/20) wird Maccabi zum Monatsende wieder verlassen.

Livestream / TV: Hier auf MAGENTA SPORT werden alle EuroLeague-Partien live und auf Abruf übertragen. Das Spiel aus Berlin wird ab 20:15 Uhr von Alexander Frisch kommentiert. Pascal Roller ist der Experte und Arne Malsch führt die Interviews.