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NachberichteTowers-Comeback kommt zu spät: Crailsheim schlägt Hamburg 92:84

26. November 2022
Die Hamburg Towers bekommen ihre Verteidigungsprobleme einfach nicht in den Griff. Beim Gastspiel in Crailsheim kassieren die Hansestädter – trotz eines starken Schlussviertels - wieder über 90 Punkte und müssen beim 84:92 wettbewerbsübergreifend die fünfte Niederlage in Serie einstecken. Die Hakro Merlins setzen ihren positiven Trend aus dem FIBA Europe Cup fort und fahren ihren dritten Sieg in der laufenden easycredit BBL Saison ein.

Die Hamburg Towers bekommen ihre Verteidigungsprobleme einfach nicht in den Griff. Beim Gastspiel in Crailsheim kassieren die Hansestädter – trotz eines starken Schlussviertels - wieder über 90 Punkte und müssen beim 84:92 wettbewerbsübergreifend die fünfte Niederlage in Serie einstecken. Die Hakro Merlins setzen ihren positiven Trend aus dem FIBA Europe Cup fort und fahren ihren dritten Sieg in der laufenden easycredit BBL Saison ein.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nachdem die Hamburg Towers wettbewerbsübergeifend in den letzten drei Spielen immer über 100 Punkte kassiert hatten, war der Fokus für das Spiel in Crailsheim selbstredend klar. Die Defense sollte stehen, doch nach gut 15 Minuten musste Raoul Korner eine Auszeit ziehen, um sein Team auf ein schnelleres Umschaltspiel in Richtung Verteidigung hinzuweisen. Crailsheim drückte nach eigenem Rebound mächtig auf die Tube, erzielte durch Korbleger einfache Fastbreak-Punkte und lag schnell mit 38:24 in Front.

Korners Ansprache schien allerdings nicht so richtig zu fruchten, denn Jaren Lewis und Otis Livingston vergrößerten den Crailsheimer Vorsprung zur Halbzeitpause bis auf 20 Punkte (53:33).

Die erwartete Trotzreaktion der Towers nach Wiederbeginn blieb allerdings aus. Hamburg konnte die aggressiven Drives der Merlins-Spieler nicht oder nur mit Fouls stoppen und so wuchs der Rückstand weiter an (36:61, 23. Minute). Durch Dreier von James Woodard und Lukas Meisner konnte Hamburg den Rückstand Ende des dritten Viertels wieder unter die 20-Punkte-Marke drücken, doch ernsthaft kam der Crailsheimer Erfolg nie mehr in Gefahr. Auch wenn die Merlins die Tür für ein Comeback im letzten Viertel (12:24) nochmal einen Spalt öffneten war die Hypothek, die sich die Towers über drei Viertel aufgebaut hatten, einfach zu groß.

Duell im Fokus: Kendale McCullum ist Dreh- und Angelpunkt im Spiel der Hamburger. Das ist natürlich kein Geheimnis, doch Crailsheims Coach Sebastian Gleim legte von Beginn an großen Wert darauf, die Kreise des Spielmachers einzuschränken. Otis Livingston und Edon Maxhuni kümmerten sich derart intensiv um McCullum, dass dieser während der gesamten ersten Halbzeit keinen einzigen Zähler, Rebound oder Assists verbuchen konnte.

Auch wenn Hamburgs Starspieler im zweiten Spielabschnitt auf sechs Punkte, einen Rebound und drei Assists kam, ging das direkte Duell der Spielmacher an die Crailsheimer. Das Duo Livingston / Maxhuni kam zusammen zwar „nur“ auf 16 Punkte, setzte defensiv aber entscheidende Akzente.

Spieler der Partie: Arunas Mikalauskas! Der Litauer zeigte sein wahrscheinlich bestes Spiel im Merlins-Jersey und war vor allem offensiv kaum zu halten. 20 Punkte bei sieben von elf Würfen aus dem Feld, drei Rebounds, sechs Assists und drei Steals ergeben einen Effektivitätswert von 25. Dieser, gepaart mit einem +/- - Wert von +29 machen Mikalauskas zum Spieler der Partie.

Arunas Mikalauskas machte eine starke Leistung. (Foto: dieLICHTBUILDER Klamann & Bauer Fotografie GbR)

Zahlen, bitte: Die Merlins gestatten ihren Gegnern in dieser Saison bislang eine Quote von 50,6 Prozent aus dem Feld – der schlechteste Wert ligaweit. Die vor allem über drei Viertel sehr solide Verteidigung war hauptgrund dafür, dass es diesmal nur 43 Prozent waren, die man an Feldwurfwquote der Hamburger zulies. Die Towers werden sich neben ihre Defense über 19 Ballverluste ärgern.

Wie geht’s weiter: Die Crailsheimer reisen unter der Woche nach Voluntari in Rumänien, wo sie aus eigener Kraft den Einzug in die Zwischenrunde des FIBA Europe Cups schaffen können. Im nationalen Wettbewerb geht es am kommenden Wochenende mit einem Heimspiel im MAGENTA SPORT BBL Pokal gegen die MHP RIESEN Ludwigsburg weiter.

Für die Towers geht es erst einmal in eine zweiwöchige Bundesliga-Pause, da man im Pokal bereits ausgeschieden ist. Erst am 11. Dezemberg gastieren die Niners Chemnitz in Wilhelmsburg. Bis dahin stehen zwei Aufgaben im EuroCup auf dem Plan: Erst in Paris und in der Woche darauf zuhause gegen Hapoel Tel Aviv.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.