ratiopharm ulm logo
Telekom Baskets Bonn logo
FC Bayern München Basketball logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
ALBA BERLIN logo
EWE Baskets Oldenburg logo
BG Göttingen logo
NINERS Chemnitz logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
Bamberg Baskets logo
Würzburg Baskets logo
MLP Academics Heidelberg logo
HAKRO Merlins Crailsheim logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
Veolia Towers Hamburg logo
SYNTAINICS MBC logo
RASTA Vechta logo
Tigers Tübingen logo
Home/Newscenter/Duell zweier Playoffanwärter: Ludwigsburg oder Würzburg - wer geht mit besserem Gefühl in die Pause?

VorberichteDuell zweier Playoffanwärter: Ludwigsburg oder Würzburg - wer geht mit besserem Gefühl in die Pause?

12. Februar 2024

Status quo: Beim Aufeinandertreffen der MHP RIESEN Ludwigsburg und der Würzburg Baskets am 21. Spieltag steht ein echtes Spitzenspiel auf dem Programm. Sowohl der Tabellenfünfte aus Ludwigsburg (13:7 Siege) als auch der Vierte aus Würzburg (13:6) dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf eine direkte Playoff-Qualifikation machen. Beide Mannschaften waren zuletzt siegreich: Die RIESEN gewannen bei den HAKRO Merlins Crailsheim, die Würzburger gegen die Bamberg Baskets (und wie!).

Die besondere Brisanz: Das Ende der Hauptrunde ist natürlich noch ein gutes Stück entfernt, dennoch kommt der Begegnung mit Blick auf die Ausgangslage durchaus einiges an Bedeutung zu. Die Baskets könnten die RIESEN mit einem Erfolg auf bereits zwei Niederlagen mehr distanzieren. Nicht nur aus diesem Grund bietet sich ein Blick an auf …

… das Hinspiel: Da waren die Ludwigsburger überraschend deutlich überlegen und sicherten sich einen 78:60-Erfolg. Jayvon Graves und Eddy Edigin avancierten mit jeweils 17 Punkten zu den Topscorern der siegreichen Gäste. Falls die Würzburger den Gewinn des direkten Vergleichs anstreben, müssen sie am Mittwoch auf jeden Fall einiges besser machen als beim ersten Vergleich. Der sah so aus:

Duell im Fokus: Bei der klaren Hinspielniederlage hatte ein Würzburger Probleme, der inzwischen zu den ganz starken Spielern der easyCredit Basketball Bundesliga zählt. Zachary Seljaas kam im Oktober beim ersten Vergleich nur auf drei Punkte. Zuletzt hat sich der US-Amerikaner allerdings zu einem verlässlichen Korbschützen entwickelt: 18 Punkte gelangen ihm im Schnitt in den vergangenen fünf Spielen, zudem brillierte er mit einer außerordentlich starken Dreierquote von 60,7 Prozent. Das könnte also ein Fall werden für den Defensivspezialisten im Team der RIESEN: Yorman Polas Bartolo hat durchaus große Freude daran, hochklassige Gegner auszubremsen.

Zahlen, bitte: Nicht nur die Verteidigungskünste von Yorman Polas Bartolo könnten am Mittwochabend im Mittelpunkt stehen. Denn beide Kontrahenten legen insgesamt viel Wert auf straffe Defensive; nur Chemnitz (75,8) und München (76,8) lassen im Schnitt weniger gegnerische Punkte zu als Würzburg (78,8) und Ludwigsburg (80,1).

Die ewige Bilanz: Man kann nicht behaupten, dass Würzburger Mannschaften gerne gegen Ludwigsburg antreten. Seit 1995 gab es diesen Vergleich im Süden bereits 26-mal, in 17 Spielen setzten sich die Ludwigsburger durch. Der letzte Erfolg der Würzburger in Ludwigsburg gelang, die Älteren werden sich erinnern, am 3. November 2018 (80:75).

Am Rande der Bande: Bei den Würzburgern pausierte zuletzt Emmanuel Little.

Alte Bekannte: Würzburgs Center Owen Klassen ging 2018/2019 für die RIESEN auf Körbe- und Reboundjagd.

Weise Worte: „Es war mit Sicherheit eines unserer besten Spiele, seit ich hier in Würzburg bin“, lobte Würzburgs Trainer Sasa Filipovski sein Team nach dem furiosen 104:65 gegen die Bamberg Baskets. Er schränkte aber rasch ein, dass ein solcher Auftritt nicht die Normalität sei: „Im Laufe einer Saison hat jedes Team vielleicht ein oder zwei Spiele wie wir heute.“

Würzburgs Trainer Sasa Filipovski war nach dem Sieg gegen Bamberg voll des Lobes über seine Mannschaft. (Foto: Viktor Meshko)

Im Blick des Bundestrainers: Ein Spieler ist am Mittwoch im Einsatz, der zuletzt von Gordon Herbert für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele nominiert wurde: Ludwigsburgs Jacob Patrick.

Es ist alles Gold, was glänzt: Und vielleicht mag sich Patrick denken: feine Sache, aber vielleicht wäre eine kurze Pause im Spielplan auch ganz hübsch? Nun ja, das wäre gewiss verständlich. Allerdings: Aus zwei Spielen im Februar kann auch ganz Großes erwachsen. Rückblende: Im Februar des vergangenen Jahres waren die Deutschen ebenfalls zweimal gefordert, in der ersten Partie gegen Schweden in Frankfurt war Jacob Patrick auch mit dabei – und ein paar Monate später hatte sich die deutsche Nationalmannschaft nicht nur zu einem Titelanwärter gemausert, sondern wurde tatsächlich: Weltmeister!

Sonstiges: Für beide Mannschaften steht nach der Partie aufgrund des FIBA-Fensters eine Pause auf dem Programm. Die Ludwigsburger sind am 2. März bei RASTA Vechta gefordert, die Würzburg Baskets am 1. März gegen die HAKRO Merlins Crailsheim.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird ab 19:45 Uhr live bei Dyn übertragen, Florian van Stackelberg kommentiert das Spiel. Dyn ist das neue Zuhause der Basketballfans. Der Sender strahlt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals sowie Spiele der Basketball Champions League aus. Das umfangreiche Live-Programm im Basketball wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn-Plattform und im Anschluss über die Social-Media-Kanäle von Dyn frei empfangbar sein werden. Dyn ist seit Anfang August über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.