Mit großer Mehrheit wurde Anton Gavel von den BMA365 Bamberg Baskets zum „Coach of the Year“ in der easyCredit Basketball Bundesliga gewählt. Gavel setzte sich mit 78,2 Prozent der Stimmen vor Jacques Schneider (VET-CONCEPT Gladiators Trier, 14,5 Prozent) und Sasa Filipovski (Fitness First Würzburg Baskets, 5,5 Prozent) durch. Damit ist er nach Dirk Bauermann (2002/03 und 2003/04) und Chris Fleming (2010/11) der dritte Bamberger Trainer, der diese Auszeichnung gewinnen konnte (Übersicht aller Gewinner).
Stimmberechtigt waren die jeweils ersten Co-Trainer sowie die Teamkapitäne der 18 Clubs, 140 Medienschaffende sowie fünf ehemalige Bundesliga-Profis. Die Abstimmung lief bis zum 31. Spieltag der Hauptrunde.
Im Jahr 2018 hatte Anton Gavel seine Karriere als Profi beendet, zu seinen größten Erfolgen zählen dabei die fünf deutschen Meisterschaften und vier Pokalsiege mit Bamberg und München. Nach ersten Trainererfahrungen am Ulmer Orange Campus wurde er 2022 Headcoach von ratiopharm ulm und führte den Club in seiner ersten Saison vom siebten Platz der Hauptrunde aus zur sensationellen Deutschen Meisterschaft 2023. Im Jahr 2024 kehrte der 41-Jährige als Trainer nach Bamberg zurück.
In dieser Saison setzte Gavel, der am 24. Oktober 1984 in Kosice in der damaligen Tschechoslowakei geboren wurde, mit den Franken zum Höhenflug an. Im BBL Pokal sicherte sich seine Mannschaft im Februar den Titel, nachdem man im Vorjahr bereits im Endspiel gestanden hatte. In der easyCredit BBL zählen die Bamberger zu den Topclubs und haben sich als erster Verfolger von München und Berlin etabliert.
Es ist bereits die fünfte individuelle und zudem die vierte verschiedene BBL-Auszeichnung, die Anton „Tono“ Gavel in den vergangenen 20 Jahren gewonnen hat: 2005/06 bester Nachwuchsspieler, 2011/12 und 2012/13 bester Verteidiger, 2012/13 Finals-MVP.
Die Top-Platzierungen bei der Wahl zum Trainer des Jahres:
- Anton Gavel, BMA365 Bamberg Baskets (78,2 Prozent)
- Jacques Schneider, VET-CONCEPT Gladiators Trier (14,5 Prozent)
- Sasa Filipovski, Fitness First Würzburg Baskets (5,5 Prozent)



















