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Spielerverpflichtung
Paukenschlag: Nationalspieler Maodo Lo wechselt aus München nach Berlin Michael Schepp

Paukenschlag: Nationalspieler Maodo Lo wechselt aus München nach Berlin

— ALBA BERLIN

Maodo Lo schließt sich den Albatrossen an. Der 59-fache deutsche Nationalspieler wechselt vom FC Bayern München zu ALBA in seiner Heimatstadt Berlin, wo er einen Vertrag über ein Jahr unterzeichnet hat. In der abgelaufenen Saison 2019/2020 erzielte der 27 Jahre alte und 1,91 Meter große Guard für die Bayern in der EuroLeague 9,0 Punkte, 3,3 Assists und 1,9 Rebounds bei einer 43 prozentiger Dreierquote.

ALBA-Sportdirektor Himar Ojeda: „Wir freuen uns sehr, dass wir Maodo für ALBA BERLIN gewinnen konnten. Er ist ein sehr talentierter Basketballer, der seine Qualitäten in den letzten Jahren in der EuroLeague immer wieder unter Beweis gestellt hat. Wir sind überzeugt, dass er sich im ALBA-Programm noch weiter verbessern kann und dass er sehr gut zu unserer Basketball-Philosophie passt.“

Maodo Lo: „Ich habe mich für Berlin entschieden, weil ich mich weiterentwickeln und den nächsten Schritt machen möchte. Bei ALBA habe ich die besten Möglichkeiten dazu. Dabei in meine Heimatstadt zurückzukehren, ist natürlich etwas Besonderes für mich. Meine Familie und meine Freunde sind mir sehr wichtig und sie jetzt dauerhaft in meinem Umfeld zu haben, ist neu für mich in meiner Profikarriere und etwas, worauf ich mich sehr freue. Ich kenne die ALBA-Philosophie aus den letzten Jahren und es hat mir immer sehr gefallen, mit welcher Begeisterung und wie attraktiv das Team gespielt hat. “

Maodo Lo kam am 31. Dezember 1992 in Berlin als Sohn der bekannten deutschen Künstlerin Elvira Bach und eines senegalesischen Vaters zur Welt. In der deutschen Hauptstadt erlernte er das Basketballspielen beim DBV Charlottenburg und in der Spielgemeinschaft Central Hoops in der Jugendbundesliga. Im Alter von 18 Jahren zog es Maodo in die USA, wo er ein Jahr lang die Wilbraham & Monson Academy besuchte, eine „Prep School“, die ihn auf ein Studium an einem College vorbereitete. Er erhielt nach einem Jahr ein Sport-Stipendium für die Columbia University, für die er von 2012/2013 bis 2015/2016 vier NCAA-Saisons aktiv war. Lô spielte von Beginn an eine wichtige Rolle im Kader der „Lions“ und sorgte mit seinen guten Leistungen auch für Aufsehen in seinem Heimatland, nachdem er dort als Jugendspieler noch unter dem Radar gefolgen war. Zwar gelang es seinem Team nicht, das NCAA Championship-Turnier zu erreichen, aber Maodo führte sein Team zum Gewinn des CollegeInsider-Tournament 2016, wo er auch als MVP ausgezeichnet wurde.

Im Sommer 2016 startete Lô seine Profikarriere in Bamberg, wo er vor allem in der BBL direkt viel Verantwortung trug und mit seinem Team Deutscher Meister und Pokalsieger wurde. Nach einer weiteren Saison im Frankenland wechselte er im Sommer 2018 nach München, wo er die vergangenen beiden Spielzeiten beim FC Bayern unter Vertrag stand und in der Saison 2018/2019 erneut Deutscher Meister wurde. Maodo spielte in all seinen vier Profisaisons bisher in der EuroLeague und wurde zwei Mal für das deutsche Allstar-Game nominiert, bei dem er 2018 auch den Dreipunkte-Contest gewann.

In den jüngeren Jugend-Nationalmannschaften erhielt Lo noch keine Nominierung, aber mit seinen guten Leistungen am College verdiente er sich noch eine Berufung ins U20-Nationalteam und holte 2015 mit der A2-Auwahl bei der Universiade in Südkorea Silber. 2014 feierte er sein Debüt in der A-Nationalmannschaft der Herren und hat dort mittlerweile für seine 27 Jahre stolze 59 Einsätze absolviert.

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