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Home/Newscenter/67:64 – Chemnitz setzt sich vor 2.850 Zuschauern knapp gegen Aufsteiger Heidelberg durch und steht auf drittem Platz

Nachberichte67:64 – Chemnitz setzt sich vor 2.850 Zuschauern knapp gegen Aufsteiger Heidelberg durch und steht auf drittem Platz

22. November 2021

Bis zur letzten Sekunde haben beide Teams die Chance auf den Sieg. Der letzte Heidelberger Distanzwurf verfehlt aber sein Ziel und die 2.850 Zuschauer in der Messe Chemnitz feiern den fünften Saisonsieg sowie den dritten Tabellenplatz ihrer NINERS.

Spielverlauf und Wendepunkt: Die Anfangsphase zwischen Chemnitz und Heidelberg war mehr oder weniger ein Privatduell zwischen Niklas Wimberg und Brekkott Chapman. Während der Heidelberger Chapman starke acht der ersten zwölf Zähler seiner Mannschaft markierte, setzte Nationalspieler Wimberg noch einen drauf und war für 13 der ersten 16 Chemnitzer Punkte verantwortlich. Ähnlich wie Wimberg einen kleinen Vorteil gegenüber Chapman hatte, lag auch Chemnitz nach dem ersten Viertel knapp vorn (22:18, 10. Minute). Zu Beginn des zweiten Viertels setzte Philipp Heyden die Akzente. Mit einem persönlichen 8:0-Lauf sorgte Heyden für die Führung der Gäste, die insgesamt den zweiten Spielabschnitt sogar mit einem 13:0-Lauf starteten (22:31, 14.). Insgesamt nur elf Punkte machte Chemnitz in den zweiten zehn Minuten, wodurch die Gäste zur Halbzeitpause knapp führten (33:38, 20.).

Zur zweiten Hälfte wechselten nicht nur die Seiten sondern auch die Führung. Frantz Massenat traf zweimal von außen und die Hausherren lagen in Front (39:38, 22.). Bis zum Ende des dritten Viertel wurde der Vorsprung leicht ausgebaut (55:49, 30.). Chemnitz konnte sich jedoch nicht weiter absetzen und knapp drei Minuten vor Schluss glichen die Gäste aus (64:64, 37.). Die Schlussphase war dann geprägt von Chancen, die reihenweise liegengelassen wurden. Chemnitz ging wieder in Führung, konnte den Sack aber nicht zu machen. Genauso konnten die Gäste aber durch Fehlwürfe oder Ballverluste ihre Chancen nicht nutzen. Trotzdem ergab sich nach zuvor nur einem erfolgreichen Chemnitzer Freiwurf 1,1 Sekunden vor Ende ein letzter Heidelberger Distanzwurf, der aber sein Ziel ebenfalls verfehlte.

Duell im Fokus: Niklas Wimberg gegen Brekkott Chapman. Beide Forwars wurden mit 15 Punkten gleichermaßen Topscorer des Spiels. Chapman benötigte dafür zwölf Würfe (4/12) und sechs Freiwürfe (5/6), Wimberg nur sieben Feldwürfe (6/7).

Zahlen, bitte: Chemnitz verteilte 23 Assists, Heidelberg nur elf. Beide Teams trafen schwach von der Freiwurflinie. Die Hausherren trafen nur 50 Prozent (8/16), die Gäste zumindest 64 Prozent (14/22).

Darion Atkins steigt hoch zum Abschluss. Foto: Jan Stimpel

Die Deutschen: Niklas Wimberg zeigte besonders im ersten Viertel, wieso Bundestrainer Gordon Herbert ihn für das anstehende Nationalmannschaftsfenster nominiert hatte. Am Ende standen 15 Punkte und neun Rebounds bei einer nahezu perfekten Wurfquote (6/7) aus dem Feld zu Buche. Wimberg hat aus persönlichen Gründen jedoch seinen Einsatz bei den beiden Partien der Nationalmannschaft abgesagt.

Wie geht’s weiter: Nach der Nationalmannschaftspause reist Chemnitz zunächst nach Berlin (05.12.) und empfängt danach Gießen (11.12.). Heidelberg spielt am neunten Spieltag zuhause gegen Göttingen (04.12.), reist dann zum vorgezogenen Spiel des zwölften Spieltags nach München (06.12.) und muss am 10.12. beim aktuell Tabellenzweiten in Bonn ran.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.