FC Bayern München Basketball logo
ALBA BERLIN logo
NINERS Chemnitz logo
FIT/One Würzburg Baskets logo
ratiopharm ulm logo
RASTA Vechta logo
Telekom Baskets Bonn logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
Veolia Towers Hamburg logo
EWE Baskets Oldenburg logo
Bamberg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
SYNTAINICS MBC logo
BG Göttingen logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MLP Academics Heidelberg logo
SKYLINERS Frankfurt logo
Home/Newscenter/Erstes Heimspiel beim „Herzensverein” live auf Dyn: Paul Zipser und Heidelberg empfangen Albatrosse samt ihrer fünf WM-Fahrer

VorberichteErstes Heimspiel beim „Herzensverein” live auf Dyn: Paul Zipser und Heidelberg empfangen Albatrosse samt ihrer fünf WM-Fahrer

26. September 2023
Paul Zipser wird nach 2011/12, also nach zwölf Jahren, wieder das Heidelberger Trikot tragen. Und zum ersten Heimspiel der MLP Academics kommt ausgerechnet ALBA BERLIN in die Neckarstadt. Für Zipser ist die Rückkehr zu seinem Heimatclub natürlich etwas Besonderes, Zipser bezeichnet die Academics selbst als seinen „Herzensverein“. Nach seiner Hirn-OP im Juni 2021 kämpfte sich der 43-fache deutsche Nationalspieler zurück, stand ein gutes halbes Jahr später wieder auf dem Parkett, war danach aber nur noch selten Bestandteil der festen Rotation des FC Bayern München. Mit dem Wechsel nach Heidelberg macht Zipser sein persönliches Ziel damit auch deutlich: „Nach den schwierigen letzten zwei Jahren wird es für mich wichtig sein, wieder an mein wirkliches Leistungslevel heranzukommen.“

Die besondere Brisanz: Paul Zipser wird nach 2011/12, also nach zwölf Jahren, wieder das Heidelberger Trikot tragen. Und zum ersten Heimspiel der MLP Academics kommt ausgerechnet ALBA BERLIN in die Neckarstadt. Für Zipser ist die Rückkehr zu seinem Heimatclub natürlich etwas Besonderes, Zipser bezeichnet die Academics selbst als seinen „Herzensverein“. Nach seiner Hirn-OP im Juni 2021 kämpfte sich der 43-fache deutsche Nationalspieler zurück, stand ein gutes halbes Jahr später wieder auf dem Parkett, war danach aber nur noch selten Bestandteil der festen Rotation des FC Bayern München. Mit dem Wechsel nach Heidelberg macht Zipser sein persönliches Ziel damit auch deutlich: „Nach den schwierigen letzten zwei Jahren wird es für mich wichtig sein, wieder an mein wirkliches Leistungslevel heranzukommen.“

Status Quo: Im ersten Pflichtspiel der Academics, bei einem 89:82-Auswärtserfolg im BBL Pokal gegen den BBC Bayreuth, sorgte dann auch Zipser für die ersten Heidelberger Punkte. In der Schlussphase übernahm derweil Jeffrey Carroll und erzielte die letzten neun Zähler seines Teams. Nach elf Siegen in der Aufstiegssaison 2021/22 und 15 Erfolgen zuletzt will man in Heidelberg die nächsten Schritte machen und (wieder) an die Playoffs klopfen. Während die Heidelberger bereits am 7. August zum Trainingsauftakt bereitstanden und fünf Tage später als erstes Team der Liga das erste Testspiel bestritten, liefen die Berliner erst am 3. September das erste Mal in der Preseason auf.

Derweil geht auch in Berlin der Blick nach oben, denn nach dem überraschenden Playoff-Viertelfinalaus in der vergangenen Saison – trotz eines Vereinsrekords von 31 Hauptrundenerfolgen – will man in der Hauptstadt wieder die Rolle eines Titelkandidaten einnehmen. Doch in Berlin erlebte man entgegen der Offseason 2022 einen größeren Umbruch: Mit Weltmeister Maodo Lo und Luke Sikma verließen zwei Gesichter den Club, auch die Abgänge von Jaleen Smith, Yovel Zoosman oder Ben Lammers könnten schmerzen. Vor allem die jungen Aufbauspieler Ziga Samar (22 Jahre) und Matteo Spagnolo (20) deuten den Umbruch an. Die Saisonvorbereitung verlief demnach noch etwas holprig, drei von fünf Spielen haben die Albatrosse verloren, bei den Siegen gegen Braunschweig und Pesaro musste man sich mühen.

Duell im Fokus: Heidelbergs Jeffrey Carroll gegen Berlins Sterling Brown, oder: auf der Suche nach dem Topscorer. Beide Neuzugänge haben in der Preseason angedeutet, dass sie die Offensivlast ihrer Teams schultern könnten. Brown legte in der Preseason für die Albatrosse 17,8 Zähler im Schnitt auf. Der Guard kommt mit der Erfahrung von 268 NBA-Spielen, darunter vier in der vergangenen Saison für die Los Angeles Lakers, in die deutsche Beletage. Auch in der G-League bewies Brown zuletzt mit 15,7 Punkten samt 45-prozentiger Dreierquote Scorer-Qualitäten.

Auf der Gegenseite machte Carroll in der Preseason mit durchschnittlich 13,5 Zählern auf sich aufmerksam. Der Flügelspieler punktete in sechs von acht Partien zweistellig, im letzten Testspiel gegen Crailsheim lief er mit 25 Zählern (7/9 3P) heiß. Und auch beim Pokalerfolg gegen Bayreuth war er mit 19 Zählern bester Werfer seines Teams. Carroll war zuletzt für die Helsinki Seagulls aktiv – Heidelbergs finnischer Headcoach Joonas Iisalo dürfte ihn also ganz genau beobachtet haben.

Jeffrey Carroll führte die Heidelberger im Pokal mit 19 Punkten zum Sieg. (Foto: Thorsten Ochs)

Zahlen, bitte: Mit 22,3 Assists pro Spiel führten die Berliner in der vergangenen Saison die Liga an. Können die Albatrosse dies nach den Abgängen intelligenter Kreativspieler wie Sikma, Lo oder Smith wiederholen? Die Heidelberger rangierten in dieser Kategorie zuletzt nur auf dem 14. Platz (17,1 APG).

Die ewige Bilanz: Seit der Saison 1981/82 kam es zu zehn Duellen, neunmal gingen die Berliner als Sieger vom Parkett. Beim einzigen Heidelberger Sieg, im Januar 1982, standen sich noch der USC und ALBAs Vorgängerverein DTV Charlottenburg gegenüber. In der vergangenen Saison gewannen die Berliner beide Partien mit acht Zählern Differenz, die Heidelberger waren also lange auf Augenhöhe.

Am Rande der Bande: Berlins Yanni Wetzell fehlte angeschlagen bei den letzten Testspielen. Bei Heidelberg wird Tim Coleman mit einer leichten Knieverletzung ein paar Wochen ausfallen.

Im Blick des Bundestrainers steht natürlich Weltmeister Johannes Thiemann, der nach dem Gold-Sommer nun in seine sechste Saison in Berlin geht. Nach den Abgängen von Maodo Lo und Luke Sikma, zwei Gesichtern der Albatrosse in den vergangenen Jahren, dürfte Thiemann noch mehr in eine Führungsrolle wachsen. Der Big Man ist bei Berlin derweil nicht der einzige Spieler, der bei der Weltmeisterschaft aktiv gewesen ist: Mit Gabriele Procida, Matteo Spagnolo (Italien), Ziga Samar (Slowenien) und Yanni Wetzell stehen gleich vier weitere WM-Fahrer im Berliner Kader.

Alte Bekannte: Akeem Vargas lief von 2013/14 bis 2017/18 für Berlin auf, Bennet Hundt entsprang dem Nachwuchsprogramm der Berliner und war bis 2018/19 für die Albatrosse aktiv.

Weise Worte: Für Johannes Thiemann steht nach WM-Gold und den gebührenden Feierlichkeiten nun wieder der Liga-Alltag vor der Tür – kein einfacher Übergang, wie er selbst selbst weiß: „Es ist ein großer Switch. Von ,Du hattest gerade die wichtigsten Spiele deines Lebens' zu einem normalen BBL-Spiel. Dieser Switch muss aber gelingen. Wir wollen in dieser Saison wieder um Titel mitspielen und bessere Play-offs spielen als letztes Jahr.“

Sonstiges: Shy Ely wird zum ersten Heidelberger Heimspiel in den SNP dome kommen und von den Academics verabschiedet werden. Ely lief in der Saison 2013/14 erstmals für die Heidelberger auf, absolvierte insgesamt neun Saisons bei den Neckarstädtern und stieg 2021 mit dem Club in die deutsche Beletage auf. Der 36-jährige US-Amerikaner hat in insgesamt 215 Pflichtspielen das Heidelberger Trikot getragen, seine Nummer fünf wird Ely zu Ehren in den kommenden fünf Jahren vom Club nicht mehr vergeben werden.

Die Heidelberger gaben am Mittwoch die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Headcoach Joonas Iisalo um zwei Jahre bekannt, der Finne wird nun bis 2026 bei den Academics bleiben. „Joonas ist ein exzellenter Basketball-Fachmann, der sich mit unseren Zielen und unserer Ausrichtung identifiziert,“ erklärt Heidelbergs Geschäftsführer Matthias Lautenschläger. Der jüngere Bruder von Tuomas Iisalo übernahm zur vergangenen Saison das Amt des Cheftrainers in Heidelberg und war mit dem Team lange Zeit auf Tuchfühlung mit den Playoffs.

Fernsehen / Livestream: Die Partie wird am Donnerstag ab 19.45 Uhr live bei Dyn übertragen, Chris Schmidt kommentiert das Spiel. Dyn ist das neue Zuhause der Basketballfans. Der Sender strahlt alle Begegnungen der easyCredit BBL, des BBL Pokals sowie Spiele der Basketball Champions League aus. Das umfangreiche Basketball Live-Programm wird von redaktionellen Formaten ergänzt, die auf der Dyn Plattform und im Anschluss über die Dyn Social-Media-Kanäle frei empfangbar sein werden. Dyn ist seit Anfang August über den Webbrowser, Mobilgeräte, Tablets, Streaming-Sticks und Smart-TVs verfügbar. Für Sportfans, von Sportfans. Dyn Basketball. Dein Sender. Dein Sport.