Autor: Torben Rosenbohm
Foto oben (Archiv): FIBA
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft ist amtierender Welt- und Europameister. Das nächste große Turnier ist die WM 2027 in Katar. Wir begleiten das DBB-Team auf dem Weg zur Mission Titelverteidigung.
Nationalmannschaft macht nächsten Schritt zur WM
Gut 15.000 Zuschauer waren am Donnerstag in der Kölner LANXESS arena dabei, als die deutsche Basketball-Nationalmannschaft in der WM-Qualifikation einen wichtigen Erfolg feierte. Durch das 99:83 gegen die Niederlande verbesserten die Schützlinge von Bundestrainer Alex Mumbru ihre Ausgangslage und schraubten die Bilanz auf 6-1. Die Qualifikation für die WM 2027 in Katar rückt in greifbare Nähe.
Emotionen vor dem Spiel: Vor dem Tipoff zum WM-Quali-Spiel der DBB-Herren wurde Johannes Voigtmann verabschiedet. Der 128-malige deutsche Nationalspieler hat seine DBB-Karriere beendet, die Fans spendeten minutenlangen Applaus für den Big Man vom FC Bayern Basketball. Hier ein Video für die Gänsehaut.
Spielverlauf: Voigtmanns ehemalige Teamkollegen legten gegen die Niederlande vor allem in der ersten Halbzeit ein offensives Spektakel auf das Parkett, sicherten sich zunächst das erste Viertel (38:31) und schließlich auch den Halbzeitvorsprung (64:50). In manchen Phasen offenbarten die Deutschen dabei defensive Lücken, gefährlich werden konnten ihnen die Gäste aus dem Nachbarland allerdings auf lange Sicht nicht (Boxscore / Tabelle sieht gut aus / Spielbericht des DBB).
Die Topscorer: Bei den Mumbru-Schützlingen kamen Dennis Schröder (23 Punkte), Oscar da Silva (15), Isaac Bonga (13) und Maodo Lo (10) auf zweistellige Punkteausbeuten, bei den Niederlanden schafften das Yannik Franke (24), Rienk Mast (17) und Nathan Kuta (10).
Wie geht's weiter: Bereits an diesem Sonntag, 30. August, gastieren die DBB-Korbjäger beim noch unbesiegten Spitzenreiter Polen (7-0). MagentaSport überträgt live und kostenlos ab 14:30 Uhr.
Das Spiel vor dem Spiel: Stimmungsvoll ging es auf den Rängen schon vorher zu, denn im Rahmen eines Doubleheaders traf die deutsche Damen-Nationalmannschaft auf die Türkei. Das Vorbereitungsspiel auf die anstehende WM in Berlin (4. bis 13. September) bot viel Spannung, am Ende musste sich das Team von Bundestrainer Olaf Lange knapp mit 62:63 geschlagen geben (Spielbericht des DBB).
DBB-Damen testen gegen die Türkei / Mumbru-Schützlinge in WM-Quali gegen Niederlande
An diesem Donnerstag, 27. August, steigt in der Kölner LANXESS arena ein spannender Doubleheader. Zunächst treffen die DBB-Damen in einem WM-Vorbereitungsspiel auf die Türkei, im Anschluss empfangen die DBB-Herren in einem WM-Qualifikationsspiel die Niederlande. Noch gibt es Tickets im Vorverkauf.
Status quo: Während sich die Damen-Nationalmannschaft auf der Zielgeraden zur Weltmeisterschaft in Berlin befindet (4. bis 13. September), stecken die Schützlinge von Bundestrainer Alex Mumbru mitten in der Qualifikation zur WM 2027 in Katar. Nach Mitnahme der Ergebnisse aus der ersten Gruppenphase rangieren die Deutschen in Gruppe K mit einer Bilanz von 5-1 auf dem dritten Rang.
Die besondere Ausgangslage: Am Donnerstag steht derweil ein Spieler im Mittelpunkt, der fortan nicht mehr für die Nationalmannschaft auf Körbejagd gehen wird. Welt- und Europameister Johannes Voigtmann beendet nach 128 Einsätzen mit dem Adler auf der Brust seine DBB-Karriere, wie sein Club und er selbst via Instagram vermeldeten.
Der Gegner aus dem Nachbarland: Die Niederlande sind mit einer Bilanz von 2-4 in die zweite Gruppenphase eingezogen und mit Blick auf eine mögliche WM-Quali entsprechend auf jeden Sieg angewiesen; nur die besten Drei einer jeden Gruppe sichern sich das Ticket nach Katar. Im Kader steht unter anderem David N'Guessan, der in der vergangenen Saison für die Basketball Löwen Braunschweig auflief und dort im Schnitt 14,1 Punkte und 6,5 Rebounds pro Partie erzielte.
Weise Worte: "Das Spiel gegen die Niederlande hat eine enorme Bedeutung für uns. Da brauchen wir jede Unterstützung. Und dazu ist diese fantastische Arena genau richtig. Ich erinnere mich gerne an unser Spiel gegen Spanien im Sommer 2025, als wir anschließend Europameister geworden sind. Das ist sicher ein sehr gutes Omen für unser diesjähriges Spiel in Köln. Und zusammen mit unserem Damenteam wird es noch schöner!", sagt Alex Mumbru.
Und Frauen-Bundestrainer Olaf Lange erklärt: "Köln, LANXESS arena, Double-Header mit den Herren — das ist genau das Setting, das wir für diesen Moment brauchen. Acht Tage vor dem Beginn der Weltmeisterschaft testen wir gegen den starken Topgegner aus der Türkei. Ein Test auf höchstem Niveau, mitten in unserer Vorbereitung — und genau das wollen wir. Kein Schaukampf, kein einfaches Spiel. Wir wollen wissen, wo wir stehen. Die LANXESS arena ist eine der besten Arenen Europas. Dass wir dort gemeinsam mit dem Herren-Nationalteam auflaufen, macht diesen Abend zu etwas Besonderem — für uns als Mannschaft, und hoffentlich für die Fans, die dabei sein werden."
Fernsehen/Livestream: Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaften werden live und kostenlos bei MagentaSport übertragen.
96:87-Erfolg im Finale: Deutschland bezwingt Kroatien
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat den Turkish Airlines Supercup 2026 in Hamburg gewonnen. Im Endspiel siegte das Team von Bundestrainer Alex Mumbru mit 96:87 gegen Kroatien.
Spielverlauf und Wendepunkt: Nach einem ausgeglichenen Auftaktviertel (24:24) steigerte sich das DBB-Team im zweiten Abschnitt und sicherte sich eine 50:39-Halbzeitführung. Die Kroaten erwiesen sich als starker Gegner und kamen trotz zwischenzeitlich hohem Rückstand im letzten Viertel noch mal in Schlagdistanz (83:88), für die große Wende reichte es allerdings nicht mehr. Der Turniersieg dürfte mit Blick auf die kommenden Aufgaben in der WM-Qualifikation für Rückenwind sorgen. Einen ausführlichen Spielbericht liefert die DBB-Website.
Die Topscorer: Bei den Deutschen war Oscar da Silva Topscorer (22 Punkte), auch Maodo Lo (19), Isaac Bonga (14), Johannes Thiemann (12) und Dennis Schröder (10) punkteten zweistellig. Kroatien hatte in Ivica Zubac und Mario Hezonja (jeweils 19) seine Topscorer.
Wie geht es weiter: An diesem Donnerstag, 27. August, spielen die DBB-Herren in der WM-Quali gegen die Niederlande (20 Uhr). Die Partie findet im Rahmen eines Doubleheaders statt, bei dem bereits um 17 Uhr die DBB-Frauen in der WM-Vorbereitung auf die Türkei treffen (Tickets hier). Für die Herren geht es dann am Sonntag, 30. August, in der Qualifikation in Polen weiter (Gruppen-Übersicht hier).
Johannes Thiemann Topscorer beim 115:82-Erfolg
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat das Endspiel um den Turkish Airlines Supercup in Hamburg erreicht. Gegen Tschechien setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Alex Mumbru klar mit 115:82 durch. Im vorangegangenen ersten Halbfinale siegte Kroatien in einer engen Partie mit 95:94 gegen die Türkei.
Spielverlauf und Wendepunkt: Gegen Tschechien taten sich die Deutschen eine Halbzeit lang durchaus schwer, bevor der Motor ins Rollen kam. Nach der Halbzeitpause, in die Dennis Schröder & Co. mit einer denkbar knappen Führung gegangen waren (50:49), schaltete das Team zwei Gänge höher und ließ Tschechien keine Chance mehr. Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf der Website des Deutschen Basketball Bundes (DBB).
Die Topscorer: In der DBB-Auswahl kamen Johannes Thiemann (20 Punkte), Oscar da Silva (18), Dennis Schröder (17), Tristan da Silva (13) sowie Isaac Bonga (10) auf zweistellige Werte, Tschechien hatte im Bamberger Richard Balint (27) seinen Topscorer.
Wie geht es weiter: Auf das Spiel um Platz drei zwischen Tschechien und der Türkei (17:45) folgt an diesem Samstag in Hamburg um 20:30 Uhr das Endspiel zwischen Deutschland und Kroatien. Bei den Kroaten feierte am Freitagabend Mario Hezonja einen überragenden Auftritt mit seinen 37 Zählern.
Fernsehen/Livestream: MagentaSport überträgt den Finaltag, alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft sind dort weiterhin kostenlos zu sehen.
Deutschland trifft am Freitag auf Tschechien
Am Freitag, 21. August, beginnt in Hamburg der Turkish Airlines Supercup 2026. Im ersten Halbfinale trifft Kroatien ab 17:45 Uhr auf die Türkei, bevor um 20:30 Uhr die deutsche Nationalmannschaft gegen Tschechien gefordert ist. Am Samstag, 22. August, steht um 17:45 Uhr das Spiel um Platz drei an, im Finale ab 20:30 Uhr wird der Supercup-Sieger ausgespielt (Tickets hier).
Status quo: 15 Spieler hatte Bundestrainer Alex Mumbru für die Länderspiele im August nominiert. Aktuell gibt es allerdings einige Fragezeichen. So befindet sich Andi Obst zur Behandlung in München, NBA-Profi Ariel Hukporti war zuletzt ebenso nur als zuschauender Gast im Training wie Isaiah Hartenstein. Hartenstein wird sein DBB-Comeback auf dem Parkett auf jeden Fall verpassen, wie jüngst offiziell bestätigt wurde.
Der Gegner: Tschechien hat mit einer Bilanz von 3:3 den Sprung in die zweite Phase der Qualifikation für die WM 2027 in Katar verpasst. In der Gruppenphase bestach Ex-NBA-Spieler Tomas Satoransky mit durchschnittlich 16,3 Punkten, während Martin Peterka (ehemals Braunschweig und Würzburg) sowie Richard Balint (2026 Pokalsieger mit Bamberg) alle sechs Quali-Spiele bestritten. Im Teilnehmerfeld des diesjährigen Supercups ist Tschechien in der Außenseiterrolle.
Die WM-Quali: Nach dem Supercup ist vor der WM-Quali. Die deutsche Nationalmannschaft spielt am Donnerstag, 27. August, in Köln gegen die Niederlande (Tickets hier, im Rahmen eines Doubleheaders spielen die DBB-Frauen am selben Tag gegen die Türkei) und am Sonntag, 30. August, in Polen. In der ersten Quali-Phase kamen die Deutschen auf eine Bilanz von 5-1, Polen blieb bei 6-0 sogar unbesiegt. Die Spiele im August sind der Auftakt der zweiten Phase, das DBB-Team tritt in Gruppe K an (hier geht es zu den aktuellen Tabellenständen).
Fernsehen/Livestream: MagentaSport überträgt alle Spiele der DBB-Auswahl live und kostenlos (und beim Supercup zusätzlich auch die Spiele ohne deutsche Beteiligung).
Supercup und WM-Quali: DBB-Herren zunächst in Hamburg gefordert
Am Montag, 17. August, startet die deutsche Basketball-Nationalmannschaft in die Vorbereitung auf den Supercup und auf die nächste Phase in der WM-Quali. Bundestrainer Alex Mumbru hat jetzt einen 15-köpfigen Kader für diese Spiele nominiert:
Isaac Bonga (Panathinaikos Athen/GRE)
Kay Bruhnke (Rytas Vilnius/LTU)
Oscar da Silva (FC Bayern München)
Tristan da Silva (Orlando Magic/NBA)
Malte Delow (ALBA BERLIN)
Isaiah Hartenstein (Oklahoma City Thunder/NBA)
David Krämer (Roter Stern Belgrad/SRB)
Maodo Lo (Zalgiris Kaunas/LTU)
Kostja Mushidi (letzter Club: NINERS Chemnitz)
Andreas Obst (FC Bayern München)
Louis Olinde (Umana Reyer Venezia/ITA)
Dennis Schröder (Cleveland Cavaliers/NBA)
Daniel Theis (Maccabi Tel Aviv/ISR)
Johannes Thiemann (FC Bayern München)
Nelson Weidemann (letzter Club: ratiopharm ulm)
Die DBB-Auswahl spielt am 21./22. August beim Supercup in Hamburg, am 27. August folgt in Köln das WM-Quali-Spiel gegen die Niederlande (im Rahmen eines Double-Headers treffen die DBB-Frauen am selben Tag auf die Türkei). Das Nationalmannschafts-Fenster wird am 30. August mit dem WM-Quali-Spiel in Polen abgeschlossen.
111:79 gegen Zypern: DBB-Herren gehen mit fünf Siegen in zweite Quali-Phase
In Bamberg gelang der deutschen Basketball-Nationalmannschaft im abschließenden Spiel der ersten Qualifikationsphase für die Weltmeisterschaft 2027 ein Sieg. Das 111:79 gegen Zypern war der fünfte Erfolg in der sechsten Partie – alle Ergebnisse werden mit in die zweite Quali-Phase genommen. Weiter geht es im August.
Spielverlauf und Wendepunkt: Im Auftaktviertel hatten die DBB-Herren noch ein wenig Mühe mit dem Außenseiter, mit einem knappen 22:21-Vorsprung ging es in die erste kurze Pause. Danach zogen die Schützlinge von Bundestrainer Alex Mumbru das Tempo allerdings an und stellten die Weichen auf Sieg. Zur Halbzeit war der Abend praktisch vorentschieden (56:31). Einen ausführlichen Spielbericht gibt es auf der Website des DBB.
Spieler der Partie: Es war einmal mehr Dennis Schröder, der voranging. Mit 20 Punkten, 9 Assists und 7 Rebounds schnupperte der Kapitän an einem Triple-Double. Zweistellig punkten konnten auch Christian Sengfelder (19 PTS), Kay Bruhnke (16) und Sananda Fru (13).

Weise Worte: „Die Mannschaft in diesem Fenster ist eine ganz besondere. So kurz nach der Saison sofort ja zur Nationalmannschaft zu sagen ist herausragend. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, es waren zwei sehr wichtige Spiele für uns. Zypern hat heute ganz stark gekämpft und uns das Leben schwer gemacht. Kompliment dafür! Dennis Schröder ist kein Spieler für 50 Prozent, er muss und möchte immer 100 Prozent gehen und geben. Eines möchte ich noch erwähnen. Ich danke Armin Andres für all das, was er für uns in den vergangenen Jahren getan hat. Er hat sich vor ein paar Wochen als Vizepräsident verabschiedet und ich wünsche ihm nur das Beste", sagte Mumbru nach der Partie.
So geht's weiter: Deutschland (5-1) steht nun gemeinsam mit Polen (6-0), Kroatien (5-1), Lettland (3-3), Niederlande (2-4) und Israel (2-4) in Gruppe K der zweiten Quali-Phase. Die DBB-Herren treffen jeweils in Hin- und Rückspiel auf Polen, Lettland und die Niederlande; die ersten Drei der Gruppe qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027 in Katar. Titelverteidiger Deutschland trifft als nächstes auf die Niederlande (27. August, Köln), bei diesem Doubleheader spielen die DBB-Frauen gegen die Türkei (Tickets gibt es hier).
Kurzes Zittern nach hoher Führung: Sieg gegen Israel
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat im fünften Spiel der ersten Qualifikations-Phase für die Weltmeisterschaft 2027 den vierten Erfolg eingefahren. Im lettischen Riga setzte sich das Team von Trainer Alex Mumbru mit 92:86 durch. An diesem Montag folgt in Bamberg das Heimspiel gegen Zypern, das am Freitagabend eine überdeutliche 50:123-Niederlage gegen Kroatien erlitt.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die DBB-Auswahl präsentierte sich gegen Israel von Beginn an in guter Verfassung und erspielte sich im Verlauf der Partie einen immer deutlicheren Vorsprung. Erst im letzten Viertel kam Israel kontinuierlich näher heran, freilich ohne den amtierenden Europa- und Weltmeister vollständig einholen zu können.
Spieler der Partie: Dennis Schröder führte seine Mannschaft mit starken 20 Punkten und neun Assists an, aber auch Christian Sengfelder (16 PTS, 6 REB) und Kay Bruhnke (15 PTS, 5 REB) verdienten sich eine besondere Erwähnung.
Zahlen bitte: 22 Punkte betrug zwischenzeitlich die höchste Führung der Deutschen, ein 10:0-Run zum Auftakt der Partie war der längste Lauf der Partie – und kein einziges Mal lag Israel in Führung.
So geht's weiter: Am Montag beschließen die DBB-Herren die erste Qualifikations-Phase mit einem Heimspiel gegen den Gruppenletzten Zypern. Die Mumbru-Schützlinge wollen sich keinen Ausrutscher erlauben, da alle Ergebnisse mit in die zweite Quali-Phase mitgenommen werden. MagentaSport überträgt ab 18:30 Uhr live und kostenlos.
DBB-Herren spielen gegen Israel
Status quo: Vier Spiele hat die deutsche Nationalmannschaft in der ersten Qualifikationsphase auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2027 bereits absolviert. Die Mannschaft von Bundestrainer Alex Mumbru ist mit drei Siegen und einer Niederlage aktuell hinter Kroatien Tabellenzweiter in Gruppe E. Vor den beiden abschließenden Spielen gegen Israel (Freitag, 3. Juli, 19 Uhr in Riga) und zu Hause gegen Zypern (Montag, 6. Juli, 19 Uhr in Bamberg) ist den DBB-Herren die Teilnahme an der zweiten Qualifikationsphase nicht mehr zu nehmen. Da alle Ergebnisse mitgenommen werden, haben die Duelle aber große Bedeutung. Zypern kann die Qualifikation übrigens nicht mehr schaffen.
Die zweite Qualifikationsphase steigt im August, November und Februar. Neben Deutschland, Kroatien und Israel ist bereits Polen für die gemeinsame Gruppe qualifiziert, hinzu kommen aus dem Trio Niederlande, Lettland und Österreich noch zwei weitere Teams. Die WM steigt dann vom 27. August bis 12. September 2027 in Katar.
Das deutsche Team: Mumbru nominierte 15 Spieler für das Länderspielfenster, in dieser Woche traf sich das Team zur Vorbereitung in Berlin. Mit an Bord waren Mahir Agva, Joel Aminu, Kay Bruhnke, Malte Delow, Sananda Fru, Leon Kratzer, Simonas Lukosius, Jonas Mattisseck, Kostja Mushidi, Louis Olinde, Michael Rataj, Tim Schneider, Dennis Schröder, Christian Sengfelder (Foto oben) und Nelson Weidemann. Für Fru, Lukosius und Rataj ist es die erste Nominierung für die A-Herren. Update: Agva und Aminu wurden vor der Abreise nach Lettland aus dem Kader gestrichen.
Die ewige Bilanz gegen Israel: 42-mal standen sich bislang Deutschland und Israel gegenüber, die Bilanz ist mit 21:21 ausgeglichen. Die vergangenen fünf Duelle fanden stets im Rahmen einer WM-Qualifikation statt, viermal siegte die DBB-Auswahl. Das Hinspiel ging mit 89:69 an die Mumbru-Schützlinge, Oscar da Silva avancierte mit 19 Punkten zum deutschen Topscorer.
Der Gegner: Israel ist mit einer Bilanz von 2:2 Tabellendritter und ebenfalls vorzeitig für die zweite Phase qualifiziert. In Khadeen Carrington (11,5 PPG), Idan Zalmanson (7,5 PPG) und Netanel Artzi (5,0 PPG) bestritten drei Spieler alle vier bisherigen Quali-Spielen. Roman Sorkin war im Hinspiel mit 18 Punkten vor Carrington (17) erfolgreichster Korbschütze seines Teams.
Die besondere Ausgangslage für Alex Mumbru: Für den Bundestrainer ist es das erste Spiel nach seiner Vertragsunterzeichnung beim EuroLeague Team von Virtus Bologna. Der Spanier hat sich mit dem DBB auf eine Doppelfunktion geeinigt.
Fernsehen/Livestream: Die Spiele der deutschen Nationalmannschaft werden live und free bei MagentaSport übertragen.
Noch mehr Infos: Unser Kolumnist Stefan Koch befasst sich in seinem neuen Text mit der Nationalmannschaft.

10:0-Lauf am Ende der regulären Spielzeit stellt Weichen auf Sieg
Status quo: Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft konnte sich zwei Tage nach der 88:93-Niederlage in Zagreb unmittelbar revanchieren. Im vierten Spiel der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 setzte sich das Team von Bundestrainer Alex Mumbru mit 91:89 nach Verlängerung gegen Kroatien durch. Beide Mannschaften gehen mit einer Bilanz von 3-1 in die verbleibenden beiden Begegnungen der ersten Gruppenphase.
Spielverlauf und Wendepunkt: Durchaus mit dem Druck, eine weitere Niederlage zu verhindern, die mit in die zweite Qualifikationsphase genommen werden würde, gingen die Deutschen in ihr Heimspiel im mit 6.000 Fans ausverkauften Bonner Telekom Dome. Verstärkt um Münchens Oscar da Silva, hofften die Mumbru-Schützlinge auf Rückenwind gegen die am Freitag stark aufgelegten Kroaten. Das DBB-Team sah sich allerdings fast die gesamte Spieldauer über mit einem Rückstand konfrontiert, der über 41:50 zur Halbzeitpause später sogar bis auf 15 Punkte anwuchs (48:63).
Und auch 3:30 Minuten vor der Schlusssirene sah es nicht nach einer erfolgreichen Revanche aus: Deutschland lag mit 67:77 hinten. Dann allerdings legte das Team einen entschlossenen Endspurt auf das Bonner Parkett und verdiente sich durch einen 10:0-Lauf doch noch die Verlängerung. Dort sah sich Deutschland nach wie vor mit großen kroatischen Widerständen konfrontiert, doch schließlich retteten Topscorer Johannes Thiemann (24 Punkte) und seine Kollegen den wichtigen Sieg.
Spieler der Partie: Thiemann, der vor dem Spiel nachträglich für seinen 100. Einsatz im DBB-Dress gewürdigt worden war, zeigte eine überragende Vorstellung. Zu seinen 24 Punkten (persönlicher Bestwert im Trikot mit dem Adler auf der Brust) gelangen ihm auch noch zwölf Rebounds und drei Assists, zudem leistete er sich keinen einzigen Ballverlust.

Zahlen, bitte: Die Deutschen lagen insgesamt satte 35:36 Minuten lang in Rückstand, haderten mit ihrer Feldwurfquote von 39 Prozent (Kroatien: 48 Prozent), sicherten sich dafür allerdings deutlich mehr Rebounds (49:36). Entscheidend waren vor allem die Offensivrebounds: Hier verschaffte sich Deutschland einen Vorteil von 20:3 und kam zu 26 wichtigen Punkten aus zweiten Chancen (Kroatien: vier). Dabei griff alleine Oscar da Silva im Angriff neun Rebounds ab.
Die Ausgangslage in Gruppe E: Das DBB-Team hat sich durch den Sieg vorzeitig das Ticket für die zweite Qualifikationsphase gesichert (genau wie Kroatien und Israel, Zypern ist raus). In jener zweiten Phase gesellen sich zu den drei Qualifizierten aus Gruppe E auch noch drei Teams aus Gruppe F, die Ergebnisse werden dorthin mitgenommen. Mehr zum Format gibt es auf der Website der FIBA.
Weise Worte: „Zunächst einmal danke an Bonn. Die tolle Atmosphäre hier hat uns sehr geholfen“ , sagte Alex Mumbru nach der Partie. „Wir haben lange große Schwierigkeiten gehabt, offensiv und defensiv. Bei dem hohen Rückstand haben wir einige Dinge verändert und konnten die Kroaten mehrfach stoppen. Das ist ein wirklich großer Sieg für uns, der wichtig für den weiteren Verlauf der Quali ist. Der Sieg gehört allen Spielern, die in diesem Fenster mit dabei waren.“
So geht's weiter: Am 3. Juli gastiert Deutschland in Israel, am 6. Juli folgt in Bamberg der Abschluss dieser Gruppenphase gegen Zypern (hier gibt es Eintrittskarten).
88:93: Mumbru-Team verliert in Kroatien / Chance zur Revanche
Status quo: Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft hat das erste von zwei WM-Qualifikationsspielen gegen Kroatien verloren. Das 88:93 in Zagreb war die erste Niederlage in der ersten Qualifikationsphase, das DDB-Team bleibt Zweiter hinter den weiter unbesiegten Kroaten. Bereits an diesem Sonntag, 1. März, bietet sich die Chance zur Revanche: Im Bonner Telekom Dome treffen die Teams erneut aufeinander. Alles zur Qualifikation gibt es auf der FIBA-Website.
Spielverlauf und Wendepunkt: Von Beginn entwickelte sich in Zagreb eine intensiv geführte Partie, in die Bundestrainer Alex Mumbru eine Starting Five aus Nelson Weidemann, Malte Delow, Louis Olinde, Christian Sengfelder und Johannes Thiemann geschickt hatte. Die Deutschen wehrten sich nach Kräften und lagen nach dem ersten Viertel dank eines Treffers von Delow mit der Sirene mit 26:20 in Führung. Auch zur Halbzeitpause lagen die Mumbru-Schützlinge vorn (50:46). Im Verlauf der zweiten Halbzeit erkämpften sich die Hausherren Schritt für Schritt kleine Vorteile, überstanden die nimmermüden Versuche der Deutschen, die Partie an sich zu reißen, und fuhren schließlich einen knappen Erfolg ein. Beste Korbschützen auf deutscher Seite waren David Krämer (22 Punkte), Johannes Thiemann (17) und Jack Kayil (15). Dario Saric war mit 23 Zählern Topscorer Kroatiens.

Zahlen, bitte: Bei den Feldwurfquoten lagen die beiden Kontrahenten mit 48 Prozent gleichauf, während die Kroaten in Sachen Freiwürfen sicherer waren (92,3 gegenüber 75 Prozent). 37:29 lautete das Reboundverhältnis zugunsten der DBB-Auswahl, 16 Ballverluste standen nach 40 Minuten zu Buche (Kroatien: 12).
Sonstiges: Es war die erste Niederlage für die DBB-Auswahl seit dem 72:73 in Schweden am 25. November 2024 in der Qualifikation für die EM 2025. Seitdem hatte es 14 Siege in Folge gegeben (drei in der EM-Quali, neun bei der EM und zwei in der aktuellen WM-Quali).
So geht's weiter: Eine neue Siegesserie könnte Deutschland bereits an diesem Sonntag beginnen. Im Bonner Telekom Dome heißt der Gegner erneut Kroatien, die deutsche Mannschaft könnte dann möglicherweise personell verstärkt werden.
Fernsehen / Livestream: MagentaSport überträgt die Partie frei empfangbar, Übertragungsbeginn ist um 17:30 Uhr (Kommentator ist Sebastian Ulrich mit Ireti Amojo als Expertin an seiner Seite und Jan Lüdeke als Moderator).
27. Februar / 1. März: Zweimal gegen Kroatien
Status quo: In der Qualifikation zur Basketball-Weltmeisterschaft 2027 ist Titelverteidiger Deutschland (klingt immer noch super, oder?) jetzt zweimal gegen den wohl stärksten Gruppengegner gefordert. Am Freitag, 27. Februar, gastiert die Mannschaft von Trainer Alex Mumbru (2-0 Siege, Foto oben: DBB) zunächst in Kroatien (2-0), bevor es am Sonntag, 1. März, zum Rückspiel im Bonner Telekom-Dome kommt (Tipoff um 18 Uhr). Die Ausgangslage ist einfach: Mit zwei Siegen würden sich die DBB-Herren vorzeitig einen Platz in der zweiten Qualifikationsrunde für die WM 2027 sichern (mehr zu den Szenarien gibt es hier).
Der Gegner: Die kroatische Nationalmannschaft hat zum Auftakt der Gruppenphase mit 100:60 gegen Cypern und 85:71 in Israel gewonnen und geht – genau wie Deutschland (89:69 gegen Israel und 83:64 auf Zypern) – unbesiegt in das nächste Länderspielfenster. Beim Blick auf den Kader stechen aus Sicht der deutschen Basketballfans die Namen Jaleen Smith und Danko Brankovic heraus: Smith ging einst für Heidelberg, Ludwigsburg und Berlin auf Körbejagd, Brankovic für den FC Bayern Basketball. Herausragende Akteure in den ersten beiden Qualifikationsspielen waren Routinier Mario Hezonja (22,0 PPG, Real Madrid, am Donnerstag noch in der EuroLeague im Einsatz) und der erst 20-jährige Michael Ruzic (16,0, Joventut), die aktuell erneut auf der Nominierungsliste der Kroaten auftauchten. Ebenfalls nominiert ist Dario Saric, der bis vor Kurzem noch in der NBA aktiv war. Trainer ist Tomsilav Mijatovic.
Der DBB-Kader: Bundestrainer Alex Mumbru hat für die beiden Begegnungen gegen Kroatien zunächst insgesamt 18 Spieler nominiert, darunter in Johannes Thiemann, Justus Hollatz, Oscar da Silva und Leon Kratzer vier Europameister. Joel Aminu musste seine Teilnahme aufgrund eines grippalen Infekts absagen, Nicholas Tischler und Joshua Obiesie wurden nach den ersten Tagen aus dem Aufgebot gestrichen. Hinter den EuroLeague-Spielern steht zumindest für Freitag ein Fragezeichen, bei David Krämer gibt es Hoffnungen, wie dieser Artikel betont.
Die ewige Bilanz: Seit 1992 gab es insgesamt 23 Spiele Deutschlands gegen Kroatien, dabei gelangen dem DBB-Team zehn Siege. Das letzte Aufeinandertreffen stieg im Juli 2021 in Split bei der Olympia-Qualifikation, Deutschland setzte sich mit 86:76 durch. Topscorer war Maodo Lo mit 29 Punkten.
Weise Worte: Zur Nicht-Nominierung von Johannes Voigtmann und Andi Obst sagte Headcoach Mumbru gegenüber „Basketball World News“: „Sie sind nicht zurückgetreten. Sie sind Routiniers und hatten einen harten Sommer. Jetzt spielen sie eine lange EuroLeague-Saison und sollen sich ein bisschen ausruhen. Wir müssen bei ihnen mit den Kräften haushalten, weil sie nicht mehr die Jüngsten sind.“
Sonstiges: Wer noch mehr über die Duelle gegen Kroatien und das aktuelle DBB-Geschehen erfahren möchte, erhält im Spieltagsmagazin des Verbands viele Einblicke.
Fernsehen / Livestream: Beide Spiele werden live bei MagentaSport übertragen. Am Freitag (Übertragungsbeginn um 19:45 Uhr) kommentieren Benni Zander und Experte Per Günther, am Sonntag Sebastian Ulrich (ab 17:30 Uhr, mit Ireti Amojo als Expertin an seiner Seite und Jan Lüdeke als Moderator).
1. Dezember 2025: Starke zweite Hälfte sichert nächsten Sieg
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft darf sich über ein perfektes erstes Länderspielfenster freuen. Das Team von Bundestrainer Alex Mumbru setzte sich drei Tage nach dem deutlichen 89:69 gegen Israel auch in der zweiten Partie der WM-Qualifikation durch und feierte ein letztlich ungefährdetes 83:64 (Stats) auf Zypern.
Spielverlauf und Wendepunkt: Die DBB-Auswahl hatte zunächst ihre liebe Mühe mit stark aufgelegten Gastgebern, die gegen den amtierenden Welt- und Europameister couragiert auftraten und Unkonzentriertheiten der Deutschen zu ihren Gunsten nutzten. Nach dem Seitenwechsel legte die deutsche Nationalmannschaft allerdings deutlich zu und verschaffte sich dank eines starken dritten Viertels (27:9) entscheidende Vorteile. Zweites Spiel, zweiter Sieg: Die Mumbru-Schützlinge liegen auf Kurs.
Zahlen, bitte: Deutschland war in Sachen Rebounds überlegen und lag hier mit 49:28 überdeutlich vorn. Satte 24 Offensivrebounds wurden zu starken 23 Punkten aus zweiten Chancen verwertet.
Länderspiel-Debütant und Spieler des Spiels: Für Till Pape (Foto oben: FIBA) von den SKYLINERS aus Frankfurt war es das erste Länderspiel seiner Karriere. Das nutzte er gleich zu einem Ausrufezeichen: Der Big Man kam auf Zypern in 18:22 Minuten auf 14 Punkte und avancierte so gemeinsam mit David Krämer (Real Madrid) zum Topscorer des Abends.
Am Rande der Bande: Alex Mumbru hatte seinen Kader umgebaut, da die EuroLeague-Spieler Isaac Bonga (Partizan Belgrad) sowie Justus Hollatz und Oscar da Silva (beide FC Bayern Basketball) nicht mit nach Zypern gereist waren. Louis Olinde (Manresa) kam nicht zum Einsatz.

Weise Worte: „In der ersten Hälfte war ich überhaupt nicht zufrieden. Wir hatten keinen Rhythmus und keine Energie, das hat mich enttäuscht. Nach der Pause waren wir viel besser, wir haben Defense gespielt, sind ins Laufen gekommen und haben gereboundet“, resümierte Mumbru den Auftritt seines Teams und ergänzte: „So wollen wir spielen, aber über 40 Minuten. Wir haben den größten Respekt vor unseren Gegnern und ich finde, dass Zypern das heute wirklich gut gemacht hat. Gratulation auch für die tolle Organisation hier vor Ort. Zypern darf stolz sein.“
So geht's weiter: Die WM-Qualifikation wird im Februar und März des kommenden Jahres fortgesetzt. Am 27. Februar 2026 gastiert das DBB-Team in Kroatien, am 1. März 2026 folgt in Bonn direkt das Rückspiel in Gruppe E.
Deutlicher Sieg gegen Israel / Weiterreise nach Zypern
Mit einem ungefährdeten 89:69 (Stats) ist die deutsche Basketball-Nationalmannschaft unter Headcoach Alex Mumbru (Foto oben: FIBA) in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 (Katar) gestartet. In der ratiopharm arena in Ulm legte die DBB-Auswahl vor rund 6.000 Fans mit einem starken dritten Viertel (24:9) den Grundstein zum Sieg.
Zahlen, bitte: Die Partie in Ulm verlief überaus eindeutig. Spätestens ab dem zweiten Viertel übernahmen die Deutschen die Kontrolle über das Geschehen und setzten sich im Verlauf des Abends bis auf 29 Punkte ab. Während die Feldwurfquoten fast identisch waren (45 gegenüber 44 Prozent), erarbeiteten sich die Mumbru-Schützlinge Vorteile beim Rebound (42:34), bei den Assists (23:14) und Ballverlusten (9:20). Satte 24 Punkte gelangen ihnen aus zweiten Chancen, hier kam Israel nur auf fünf.
Spieler der Partie: Oscar da Silva avancierte mit 19 Punkten zum Topscorer der DBB-Auswahl, zudem punkteten David Krämer (13) und Joshua Obiesie (11) zweistellig. Isaac Bonga hielt sich mit sechs Zählern und einer Feldwurfbilanz von 3/12 offensiv zurück, sammelte aber zehn Rebounds ein.
Sonstiges: DBB-Debütant Norris Agbakoko kam bei seinem ersten Länderspiel in 10:47 Minuten auf vier Zähler. Ebenfalls zum ersten Mal in der A-Nationalmannschaft zum Einsatz kam Mahir Agva, der allerdings ohne Zähler blieb.
Weise Worte: „Das war ein gutes Spiel von uns, wir haben es Israel nicht leicht gemacht. Sie haben uns einen guten Kampf geliefert, aber wir waren sehr gut vorbereitet und haben von Beginn an gut zusammen gespielt. Rhythmus und Aggressivität haben gestimmt", lobte David Krämer sein Team. Und fügte hinzu: „Wir sind alle sehr stolz auf unseren Head Coach, der eine Menge durchgemacht hat und jetzt wieder voll bei uns ist.“
So geht's weiter: Nach der Partie in Ulm stehen Vorbereitung und eine Reise auf dem Programm, denn schon am Montag, 1. Dezember, folgt in Limassol das Gastspiel auf Zypern, das am ersten Spieltag überdeutlich mit 60:100 (Stats) gegen Kroatien unterlag (MagentaSport überträgt ab 17.45 Uhr live).
27. November & 1. Dezember: Start in die WM-Qualifikation
Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft startet in die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 in Katar. Die ersten Gegner für den Titelverteidiger (was immer noch mad sexy klingt) sind Israel am Freitag, 28. November, und Zypern am Montag, 1. Dezember. Weiter geht es dann erst im Februar und März.
Status quo: In Ulm hat der genesene Bundestrainer Alex Mumbru seine Mannschaft versammelt, um aus den beiden Auftaktspielen in der Qualifikationsgruppe E das Maximum herauszuholen. Kurz vor der ersten Partie gegen Israel an diesem Freitag (19.30 Uhr, ratiopharm ulm, ab 19 Uhr live bei MagentaSport) hat der spanische Headcoach unterdessen seinen Zwölferkader benannt.
Am Rande der Bande: Während Norris Agbakoko und Mahir Agva (Yukatel Merkezefendi Belediyesi, Türkei) am Freitag dazugehören, gingen Till Pape, Collin Welp, Kay Bruhnke und der angeschlagene Nelson Weidemann leer aus, wie der „Kicker“ in einem Beitrag noch einmal auflistete. Übrigens: Unser Kolumnist Stefan Koch hat sich in zwei aktuellen Texten hier und hier mit den Aussichten deutscher Spieler befasst, Teil der Nationalmannschaft zu bleiben respektive zu werden.

Die ewige Bilanz: 41-mal standen sich Deutschland und Israel bereits in Länderspielen gegenüber, Israel führt ganz knapp mit 21:20. Das letzte Aufeinandertreffen auf dem Court gab es am 28. Februar 2022 – ebenfalls in einer WM-Quali (die letztlich zu etwas ganz großem führte). Dort gewannen die DBB-Herren mit 84:80, Topscorer war Maodo Lo mit 18 Punkten.
Alte Bekannte: Bei der zurückliegenden Europameisterschaft kamen für Israel unter anderem die Ex-Berliner Yovel Zoosman und Bar Timor zum Einsatz, die auch im aktuellen Aufgebot stehen. Ebenfalls mit dabei ist ein weiterer ehemaliger ALBA-Akteur: Tamir Blatt. Eine Übersicht über die Teams und Spiele der Qualifikation gibt es übrigens online bei FIBA Europe.
Weise Worte: Angesichts der Rückkehr von Alex Mumbru an die Seitenlinie (Alan Ibrahimagic arbeitet wieder als Assistent) betonte DBB-Präsident Ingo Weiß gegenüber „Basketball World News“: „Alex ist unser Head Coach, da gibt es gar keine Diskussion. Er ist gesund und fit. Da gibt’s nicht zu fragen und nichts zu erklären.“
So geht‘s weiter: Am Montag folgt zunächst die Partie in Limassol gegen Zypern (ab 17.45 Uhr bei MagentaSport). In der Qualifikation für die WM 2027 geht es dann im neuen Jahr zweimal gegen Kroatien. Zunächst am Donnerstag, 26. Februar 2026, in Kroatien und dann drei Tage später am Sonntag, 11. März 2026, vor heimischem Publikum im Telekom Dom in Bonn (Spielbeginn 18 Uhr).


















