Finalserie über fünf Spiele zwischen Berlin und München mit ALBA BERLIN als Sieger / Drei deutsche Topscorer, deutscher MVP / Sensationeller Pokalsieger Bamberg / Zahlreiche Eventspiele und Besucherrekord in Köln / Social-Media-Bestmarke: über 1 Mrd. Reichweite
Die easyCredit Basketball Bundesliga blickt auf eine überaus spannende und erfolgreiche Jubiläumssaison zurück. Im 60. Jahr ihres Bestehens ging mit ALBA BERLIN erstmals die Gastmannschaft als Sieger aus dem entscheidenden Spiel einer Best-of-five-Finalserie hervor. Die abgelaufene Spielzeit bestach zudem durch eine hohe Auslastung der Arenen, ein Plus bei der TV-Reichweite und eine durchbrochene Schallmauer bei der Reichweite in den sozialen Medien.
Eine einzigartige Finalserie
Was für ein Drama, was für ein Drehbuch! Nach 338 Ligapartien über neun Monate hinweg fiel die Entscheidung um den Meistertitel erst in den letzten Sekunden des fünften Finalspiels – und das die zweite Saison in Folge. Der FC Bayern Basketball als Titelverteidiger und ALBA BERLIN als Meister von 2020 bis 2022 trafen zum siebten Mal im Finale aufeinander und lieferten eine Serie für die Geschichtsbücher. In der Jubiläumssaison ging es in den Finals, die seit 1988 im Modus Best-of-Five gespielt werden, zwar bereits zum zwölften Mal in ein entscheidendes fünftes Duell. Aber erstmals durfte die Gastmannschaft jubeln.
Die Finalteams lagen am Ende der fünf Spiele nach addierten Punkten nur vier Punkte auseinander (418:414 für Berlin), was die Finalserie zur knappsten der Ligageschichte machte. Dabei erkämpften sich die Berliner nach Comeback-Siegen im vierten und fünften Finale die zwölfte und wohl überraschendste deutsche Meisterschaft der Clubgeschichte. Zuvor hatte das Team um Kapitän Jonas Mattisseck und Finals-MVP Justin Bean bereits im Viertel- und Halbfinale fünf Spiele gebraucht und feierte damit als erst zweites Team der Ligageschichte nach Frankfurt 2004 eine Meisterschaft, bei der der Meister über die volle Distanz von 15 Playoff-Partien gehen musste.
Historisch tragende Rollen: deutsche Topscorer, deutscher MVP
Hervorzuheben ist die tragende Rolle, die die einheimischen Spieler in der abgelaufenen Saison einnahmen. So lieferten die zwölf DBB-Nationalspieler in den Finals 52,9 Prozent der Gesamtpunkte (440 von 832 Zählern) und absolvierten 55,0 Prozent aller Spielminuten (1.099 von 2.000). So prägend waren die deutschen Spieler nicht mehr seit den Neunzigern, als nur zwei ausländische Profis erlaubt waren.
Bereits in der Hauptrunde hatte sich der gewachsene Einfluss der deutschen Akteure abgezeichnet. Mit Berlins Jack Kayil (12,4 Punkte im Schnitt), Münchens Andreas Obst (16,5 PPG) und Chemnitz‘ Kevin Yebo (15,9) waren drei deutsche Profis Topscorer ihrer Teams. Dazu gingen die Auszeichnungen als wertvollster Spieler der Saison und als Trainer des Jahres mit dem Münchener Obst und Bambergs Anton Gavel an deutsche Akteure; das gab es zuvor nur 2003/04 mit Frankfurts Pascal Roller und Bambergs Dirk Bauermann. Über die Saison kehrten zudem acht DBB-Nationalspieler mit zusammen 284 Länderspielen in die easyCredit BBL zurück, unter anderem Vechtas Tibor Pleiß und Ulms Christian Sengfelder.
Ein Drama namens Hauptrunde
Schon die Hauptrunde hatte sensationelle Auftritte sowie Drama und Spannung satt geboten: Oldenburgs Chris Clemons schenkte Trier 52 Punkte ein und lieferte damit das erste BBL-Spiel mit mehr als 50 Punkten seit 33 Jahren. Zwei Spieltage vor Ende der regulären Saison hatten noch 14 der 18 Teams Chancen auf die Postseason; nach dem 34. Spieltag gab es wie im Vorjahr rund um die Play-In-Ränge einen direkten Vergleich von vier punktgleichen Teams.
Auch der Abstiegskampf ging bis auf die letzten Meter: Aufsteiger Science City Jena gewann am vorletzten Spieltag zu Hause gegen die MLP Academics Heidelberg nach einem 30:50-Zwischenstand noch mit 81:79 nach Verlängerung, wodurch mit Heidelberg und den Basketball Löwen Braunschweig erstmals in der Ligahistorie zwei Clubs abstiegen, die im Vorjahr noch die Playoffs erreicht hatten. Die Braunschweiger sicherten sich über den „Umweg“ Wildcard dann doch noch den Klassenerhalt.
Bamberg als sensationeller Pokalsieger
Wie viel Drama in der Jubiläumssaison steckte, hatte im Februar bereits das BMW TOP FOUR um den BBL Pokal im Münchener SAP Garden gezeigt. Die BMA365 Bamberg Baskets schlugen als Außenseiter im Halbfinale den Gastgeber FC Bayern Basketball nach Verlängerung mit 103:97 und einen Tag später im Finale den Rekordpokalsieger ALBA BERLIN mit 74:72. Überhaupt „Freak City“: Mit kleinem Kader als Außenseiter in die Saison gegangen, schickte Headcoach Anton Gavel 37 Pflichtspiele in Folge dieselbe Startformation aufs Parkett, was einen Ligarekord bedeutete, holte den 16. Titel für Bamberg und wurde in den Playoffs erst im fünften Halbfinale gegen den späteren Meister ALBA BERLIN gestoppt.
Basketball-Interesse wächst weiter: easyCredit BBL mit starken Werten in Arenen, TV und Social Media
Das Interesse am Basketball in Deutschland wächst weiter, wie sich auch in den Zahlen der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse (AWA) zeigt. Laut der regelmäßigen Studie interessierten sich 2026 rund 18 Millionen Menschen in Deutschland für Basketball. Im Rückblick auf die vergangenen drei Spielzeiten entspricht das einem Wachstum von 19 Prozent.
Besonders sichtbar wurde diese Begeisterung in den Arenen der easyCredit BBL. Insgesamt strömten in der abgelaufenen Saison knapp 1,7 Mio. Menschen zu den 338 Partien in die Arenen, das entspricht einem Durchschnitt von fast 5.000 Besucherinnen und Besuchern pro Spiel. So viel wie noch nie zuvor. Die Auslastung lag für Hauptrunde und Playoffs kumuliert bei 90 Prozent. Maßgeblich dazu beigetragen haben auch zahlreiche so genannte Eventspiele, zu denen die Clubs in größere Arenen umziehen. Einen Meilenstein bedeutete allen voran das Rekordspiel der Telekom Baskets Bonn gegen den FC Bayern Basketball im Dezember 2025 vor 18.713 Fans in der ausverkauften Kölner Lanxess Arena. Noch nie zuvor in der Ligageschichte waren so viele Zuschauerinnen und Zuschauer bei einer Partie der easyCredit BBL live vor Ort.
Auch in der medialen Nutzung der Live-Spiele entwickelte sich die Liga positiv. Im Vergleich zur Vorsaison wuchs bei Dyn die durchschnittliche Reichweite pro Spiel der easyCredit BBL um rund zehn Prozent. In den Playoffs stieg die Reichweite sogar um rund 20 Prozent.
Die Social-Media-Aktivitäten der easyCredit BBL sorgten erneut für Spitzenwerte. Kumuliert erzielten Liga (+42 Prozent) und die 18 Clubs (+44 Prozent) eine Reichweite von 1,05 Mrd. – bei rund 100.000 Uploads und durchbrachen damit die Schallmauer von einer Milliarde. Diese Entwicklung bestätigt die strategische digitale Ausrichtung der easyCredit BBL.
easyCredit Basketball Bundesliga
Die easyCredit Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation aller Teams der höchsten deutschen Spielklasse im Basketball und richtet die Deutsche Meisterschaft sowie den Netto BBL Pokal aus. Das operative Geschäft wird von der Basketball Bundesliga GmbH geführt. Sie zeichnet sich für die organisatorische Abwicklung der Wettbewerbe und die Spielansetzungen verantwortlich. Des Weiteren regelt die BBL GmbH die Lizenzierung und die Spielertransfers. Die easyCredit BBL schafft darüber hinaus die strategischen Rahmenbedingungen, um die Clubs sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln und ist für die zentrale Vermarktung u.a. des Namensrechts sowie der Medienrechte verantwortlich.














