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NewsHalbzeitreport zur Saison 2025/26: Liga der Sieger / Jubiläum "60 Jahre BBL" / Obst & Kayil / Aufsteiger Trier sensationell / Besucherrekord in Köln

04. Februar 2026

60 Jahre Basketball Bundesliga / Die Liga der Sieger / Acht Nationalspieler zurück / MVP-Kandidat Andi Obst & Shootingstar Jack Kayil / Sensationsaufsteiger Trier / Besucherrekord in Köln / TOP FOUR in München

Jubiläum „60 Jahre“ für die „Liga der Sieger“

Die Hinrunde der Spielzeit 2025/26 der easyCredit Basketball Bundesliga ist absolviert – und es stehen diese Saison natürlich zwei Ereignisse besonders im Fokus: Das Jubiläum „60 Jahre Basketball Bundesliga“ und der EM-Triumph der DBB-Auswahl im vergangenen Sommer. Der deutsche Männer-Basketball ist amtierender Welt- und Europameister und die Liga verweist gerne auf die BBL-Wurzeln der Goldmedaillengewinner von 2023 und 2025. Für die easyCredit BBL gilt: „Die Liga der Sieger – Champions made in Germany“! Und auch die Tatsache, dass es in Berlin kürzlich mit den Nationalspielern Moritz und Franz Wagner und Tristan da Silva das erste reguläre Saisonspiel der NBA in Deutschland gab, verdeutlicht, was für ein gewaltiges Momentum Basketball in Deutschland gerade hat. Zeit für einen Blick auf das, was die erste Saisonhälfte den BBL-Fans aus sportlicher Sicht beschert hat.

Einer von acht deutschen Nationalspielern: Tibor Pleiß ist zurück (Foto: Daniel Löb)

Rückkehrer: Acht Nationalspieler mit 284 Länderspielen

Es ist die Saison der Rückkehrer. Seit dem Sommer sind acht Nationalspieler mit 284 DBB-Länderspielen zurück in die easyCredit BBL gekommen. Vor dem Saisonstart bereits Europameister LeonKratzer (München, 31 Länderspiele), Christian Sengfelder (Ulm, 37, EM-Bronze 2022), Maik Zirbes (Trier, 75), Joshua Obiesie (Braunschweig, 9), Bennet Hundt (Berlin, 11) und Robin Christen (Jena, 3) sowie Mitte Oktober Gavin Schilling (Chemnitz, nun Ludwigsburg, 9 Länderspiele). Und Anfang Dezember rückte dieser große Trend der Saison noch mehr in den Vordergrund, da mit dem zweifachen Euroleague-Champion Tibor Pleiß (109 Länderspiele, Vechta) der größte Name dieser Liste zurückkam. Dazu sind einige namhafte ausländische Spieler wieder da: Tommy Kuhse (2023/24 MVP-Kandidat für Vechta), Kaza Kajami-Keane (2024 mit Chemnitz den FIBA Europe Cup gewonnen und dabei Finals-MVP gewesen), Stefan Jovic (2018 und 2019 Meister mit München) und Ryan Mikesell (2024/25 MVP-Kandidat für Heidelberg) sind sogar wieder bei ihren früheren Vereinen.

Münchens Nationalspieler Andreas Obst beim Dreier gegen Rostocks DeAndre Lansdowne (Foto: Matthias Stickel).

Nationalspieler Andi Obst und Jack Kayil beeindrucken

Welt- und Europameister Andreas Obst (94 Länderspiele) spielt die beste Saison seiner Karriere. Der 29-jährige Shooting Guard vom FC Bayern Basketball erzielte in 14 BBL-Partien 14,8 Punkte im Schnitt, traf dabei 49,6 Prozent seiner Feldwürfe und ist sowohl im nationalen Ligabetrieb als auch in der Euroleague der Topscorer Münchens und damit in seinem letzten Vertragsjahr einer der heißen Kandidaten für die Auszeichnung als wertvollster BBL-Spieler der Saison (MVP).

Jack Kayil von ALBA BERLIN dagegen ist Favorit auf die Auszeichnung als bester deutscher Nachwuchsspieler (U22). Während die meisten der deutschen U19-Vizeweltmeister diese Saison an einem US-College aktiv sind, kehrte Kayil zurück in seine Geburtsstadt, um bei seinem Heimatverein zu spielen – und das tut der gerade 20 Jahre alt gewordene Nationalspieler (vier Länderspiele) bisher außergewöhnlich gut. Der Combo Guard kam bisher in 18 Partien in gut 20 Minuten im Schnitt auf 13,1 Punkte, 3,7 Assists und 2,8 Rebounds und hat sich schon mehrfach als Mann für die Crunchtime bewiesen – wie beispielsweise mit seinem Dreier und seinem Assist zum Heimsieg gegen den amtierenden Meister München.

Der Sensationsaufsteiger aus Trier

Die VET-CONCEPT Gladiators Trier stehen mit 11:6 Siegen sensationell auf dem dritten Platz. Der Aufsteiger macht ligaweit die meisten Punkte (90,4 im Schnitt) und das schnelle Spiel Triers sorgte unter anderem für Erfolge in Berlin und gegen Vizemeister Ulm. Jacques Schneider, mit 33 Jahren jüngster BBL-Headcoach dieser Saison, ist damit einer der frühen Favoriten für die Auszeichnung als Trainer des Jahres. Beim Pokalsieger von 1998 und 2001 herrscht dementsprechend große Euphorie, 5.307 Zuschauer strömten zu den neun Heimspielen im Schnitt in die Trierer SWT-Arena (5.400 Plätze). Der letzte Klub, der als Aufsteiger in die Playoffs kam, war 2024 Vechta als Sechster der Hauptrunde.

Triers Headcoach Jacques Schneider in der Auszeit (Foto: camera4).

Viele Krimis, viele Verlängerungen

In den Arenen der 18 Klubs der easyCredit BBL geht es so spannend zu wie lange nicht mehr! Noch nie in der bald 60-jährigen Geschichte der Liga gab es so prozentual so viele Partien, die erst in der Verlängerung entschieden wurden. Und seit der Jahrtausendwende gab es prozentual nur zwei Mal mehr enge Partien, die mit einer Differenz von maximal fünf Punkten ausgingen.

Overtime-Partien:
-       2025/26: 8,0 Prozent (12/150)
Bisherige Saisonbestwerte in den 60 Saisons:
-       2018/19: 6,5 Prozent (20/306)
-       2023/24: 6,2 Prozent (19/306)

Knappe Spielergebnisse:
-       2025/26: 32,9 Prozent
Bisherige Saisonbestwerte seit 2000:
-       2005/06: 34,2 Prozent
-       2003/04: 33,9 Prozent

Alle Spiele der easyCredit BBL und des BBL Pokals werden hier bei Dyn übertragen, zusätzlich gibt es jeden Sonntag ab 16.30 Uhr ein Topspiel bei WELT TV frei empfangbar im linearen Fernsehen (hier auch als Livestream).
Anmerkung: Statistiken und Zahlen sind vom 29.01.2026

Konfettiregen vor dem Rekordspiel in Köln mit 18.713 Zuschauern (Foto: Sebastian Derix).

Nach 25 Jahren: Besucherrekord in Köln gebrochen

Die Spannung in den BBL-Arenen schlägt sich auch in den Zuschauerzahlen nieder: Mit 4.955 Besuchern im Schnitt pro Spiel über die ersten 150 Partien ist die easyCredit BBL auf Rekordkurs. Seit 1966 strömten durchschnittlich noch nie mehr Fans in die Arenen. Die bisherige Bestmarke stammt aus der vergangenen Saison mit 4.676 Fans, davor waren es gute zehn Jahre die 4.494 Besucher der Saison 2013/14 (mehr Informationen).

  • 2025/26: 4.955 Zuschauer pro Spiel
  • 2024/25: 4.676 Zuschauer pro Spiel
  • 2013/14: 4.494 Zuschauer pro Spiel

Den höchsten Schnitt weist ALBA BERLIN auf (9.053 Besucher), die EWE Baskets Oldenburg haben die höchste Auslastung, da in der großen EWE Arena alle neun Heimspiele dieser Saison und insgesamt 54 BBL-Partien in Serie ausverkauft waren. Die durchschnittliche Auslastung in den 18 Arenen liegt bisher bei 90 Prozent. Außerdem fanden in Hamburg (Barclays Arena), Leipzig (QUARTERBACK Immobilien ARENA), Mannheim (SAP Arena), München (SAP Garden) und Köln (LANXESS arena) bereits sechs der acht in der Hauptrunde geplanten Eventspiele in Multifunktionsarenen statt.

Bei der Partie in Köln am 21. Dezember 2025 zwischen den Telekom Baskets Bonn und dem FC Bayern Basketball wurde mit 18.713 Zuschauern nach 25 Jahren der Besucherrekord der Liga gebrochen, der damals ebenso in Köln von den Telekom Baskets aufgestellt worden war.

Die fünf bestbesuchten Spiele der Ligahistorie:
18.713       2025/26    Telekom Baskets Bonn – FC Bayern Basketball
18.506       1999/00    Telekom Baskets Bonn – ALBA BERLIN
15.033       2001/02    RheinEnergy Cologne – Telekom Baskets Bonn
14.917       2005/06    RheinEnergie Köln – ALBA BERLIN
14.800       2008/09    ALBA BERLIN – Artland Dragons

Europas modernste Arena: Der SAP Garden in München (fotoduda).

TOP FOUR 2026 in München steht an

Demnächst wird zum 60. Mal der deutsche Pokalsieger ermittelt –  und den Fans steht am 21./22. Februar ein grandioses TOP FOUR im SAP Garden als Europas modernster Arena bevor, wo das Pokalwochenende auch in den kommenden beiden Jahren zelebriert werden wird.

Mit dem FC Bayern Basketball, den BMA365 Bamberg Baskets, ALBA BERLIN und den EWE Baskets Oldenburg kämpfen vier Klubs um den ersten Titel der Saison, die 23 der bisher 59 Pokalsiege abgeräumt haben, darunter 16 in Folge von 2009 bis 2024. In den vergangenen elf Jahren haben sich alle vier Klubs in jeweils mindestens einem Pokalfinale gegenübergestanden. Bamberg gegen München ist die klassische Geschichte von David und Goliath (die Bayern haben den höchsten geplanten Spieleretat, Bamberg den niedrigsten). Berlins Headcoach Pedro Calles trifft auf Oldenburg, wo er 2024/25 noch Headcoach war. Für Bambergs Anton Gavel geht es gegen seinen früheren Trainer Svetislav Pesic und die Bayern, wo er zuletzt Spieler war (2014-2018) und 2018 das Double geholt hat.

Hier bei Dyn erleben Basketballfans den Kampf um den ersten Titel der Saison live und jederzeit auf Abruf. Das TOP FOUR wird in einer für den deutschen Basketball bislang einzigartigen Übertragungsqualität produziert. Dyn setzt insgesamt 18 Kameras ein, die für einzigartige Emotionen und Nähe sorgen. Abgerundet wird dieses Fest des deutschen Basketballs durch eine umfangreiche Rahmenberichterstattung und ein hochkarätiges On-Air-Team.

easyCredit Basketball Bundesliga

Die easyCredit Basketball Bundesliga ist die Dachorganisation aller Teams der höchsten deutschen Spielklasse im Basketball und richtet die Deutsche Meisterschaft sowie den BBL Pokal aus. Das operative Geschäft wird von der Basketball Bundesliga GmbH geführt. Sie zeichnet sich für die organisatorische Abwicklung der Wettbewerbe und die Spielansetzungen verantwortlich. Des Weiteren regelt die BBL GmbH die Lizenzierung und die Spielertransfers. Die easyCredit BBL schafft darüber hinaus die strategischen Rahmenbedingungen, um die Klubs sportlich und wirtschaftlich zu entwickeln und ist für die zentrale Vermarktung u.a. des Namensrechts sowie der Medienrechte verantwortlich.