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Die Liga der Sieger - Champions made in Germany

Der deutsche Basketball ist amtierender Welt- und Europameister bei den Männern. Natürlich möchte sich die easyCredit BBL bei diesen Erfolgen der DBB-Auswahl nicht in den Vordergrund drängen, aber es ist legitim auf die BBL-Wurzeln der Goldmedaillengewinner von 2023 und 2025 zu verweisen sowie auf den Beitrag, den die Bundesligisten und die easyCredit BBL zu diesen Erfolgen geleistet haben und weiterhin leisten. Gemeinsam mit dem DBB wurden im „Verbundsystem Profibasketball“ vor Jahren die Weichen für die Erfolge gestellt, die sich nun erfreulich geballt einstellen.

Spieler

Von den 15 Nationalspielern, die 2025 Europameister und/oder 2023 Weltmeister geworden sind*, haben zwölf ihr Profidebüt bei einem Bundesligaclub gegeben – nur Tristan da Silva (bei Orlando Magic) und David Krämer (Oberwart Gunners) nicht, Joe Voigtmann spielte zuerst in Jena in der ProA. Elf dieser 15 Goldmedaillengewinner wurden außerdem über viele Jahre im Nachwuchsprogramm eines BBL-Clubs ausgebildet.

*Johannes Thiemann (12 BBL-Saisons), Niels Giffey (10), Andreas Obst (10), Leon Kratzer (9), Daniel Theis (7), Maodo Lo (7), David Krämer (7), Johannes Voigtmann (5), Justus Hollatz (5), Isaac Bonga (4), Oscar da Silva (3), Dennis Schröder (2), Franz Wagner (2), Moritz Wagner (1), Tristan da Silva (0). Stand: 30. September 2025

Lediglich Maodo Lo und Joe Voigtmann (in der Jugend bei DBV Charlottenburg bzw. TuS Jena) sowie Tristan und Oscar da Silva (Internationale Basketball Academy München) stammen nicht aus einem BBL-Nachwuchsprogramm, haben aber auch in den Nachwuchsligen JBBL (U16) und NBBL (U19) gespielt und Lo lief nach dem College seine ersten sieben Profijahre in der easyCredit BBL auf.

Nice to know...

Wenn in den FIBA-Fenstern während der Saison (November und Februar) die Qualifikations-Länderspiele für Welt- oder Europameisterschaften anstehen, stehen die Profis aus der NBA und zumeist auch aus der Euroleague nicht zur Verfügung. In den letzten beiden Quali-Spielen im Februar 2025 für die EM 2025 setzte Bundestrainer Alex Mumbru 14 Spieler ein, elf davon spielten zu dem Zeitpunkt bei einem Klub aus der easyCredit BBL.

Nachwuchsarbeit

Ein Grundstein der vielen Erfolge ist auch, dass Verband, Ligen und Clubs 2006 bzw. 2009 die NBBL (U19) und die JBBL (U16) als bundesweite Nachwuchsligen eingeführt haben, in denen die besten Jugendspieler regelmäßig gegeneinander antreten. Alle 15 EM- und WM-Helden entwickelten sich als Jugendspieler genau in diesen Ligen.

Für die Nachwuchsprogramme der Bundesligisten wurde außerdem in den BBL-Standards 2012 festgelegt, dass alle Bundesligisten hauptamtliche Jugendtrainer mit festgelegtem Mindestgehalt anstellen müssen, um das Berufsbild des Nachwuchstrainers zu etablieren und eine frühe kompetente Talentförderung sicherzustellen. Dies wurde bis heute kontinuierlich ausgebaut (siehe Zeitstrahl hier weiter unten).

Spielzeit

Die 2012 eingeführte 6+6-Regel, nach der in der ersten Liga immer sechs deutsche Spieler im Spielaufgebot stehen müssen, brachte deutlich mehr Spielzeit für einheimische Spieler. In der Folge konnten die heutigen Welt- und Europameister als junge Profis regelmäßig Erfahrung in entscheidenden Spielsituationen sammeln – und lernten so, Verantwortung zu übernehmen.

Die drei Punkte mit der 6+6-Regel, den Nachwuchsbundesligen und den hauptamtlichen Jugendtrainern hob Bundestrainer Alan Ibrahimagic im aktuellen Sportstudio des ZDF nach dem EM-Triumph auch besonders hervor (hier im ersten Video bei 11:05 Minuten) ebenso wie Svetislav Pesic hier gegenüber spanischen Medien, die ihn nach dem Erfolgsgeheimnis des deutschen Basketballs fragten.

Und nicht zuletzt: Sechs der 15 Goldmedaillengewinner spielen in der aktuellen Saison 2025/26 beim Deutschen Meister FC Bayern Basketball und damit in der easyCredit Basketball Bundesliga.