FC Bayern München Basketball logo
ratiopharm ulm logo
MLP Academics Heidelberg logo
Fitness First Würzburg Baskets logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
NINERS Chemnitz logo
ALBA BERLIN logo
SYNTAINICS MBC logo
EWE Baskets Oldenburg logo
ROSTOCK SEAWOLVES logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
RASTA Vechta logo
Veolia Towers Hamburg logo
Telekom Baskets Bonn logo
BMA365 Bamberg Baskets logo
SKYLINERS logo
VET-CONCEPT Gladiators Trier logo
Science City Jena logo
Home/Newscenter/Vier Vereine partizipieren an Berlins Tim Schneider: Ausbildungsfonds zahlt 227.000 Euro aus

NachwuchsVier Vereine partizipieren an Berlins Tim Schneider: Ausbildungsfonds zahlt 227.000 Euro aus

25. Juni 2018
RSV Eintracht Stahnsdorf, BG Zehlendorf, SSV Lok Bernau und ALBA BERLIN erhalten Gelder aus dem Ausbildungsfonds / „Für Wachstum bei den Aktiven ist die Arbeit an der Basis enorm wichtig“ / 227.000 Euro werden an 100 Vereine ausgeschüttet – 41 Prozent der Summe fließen in den Amateurbereich

RSV Eintracht Stahnsdorf, BG Zehlendorf, SSV Lok Bernau und ALBA BERLIN erhalten Gelder aus dem Ausbildungsfonds / „Für Wachstum bei den Aktiven ist die Arbeit an der Basis enorm wichtig“ / 227.000 Euro werden an 100 Vereine ausgeschüttet – 41 Prozent der Summe fließen in den Amateurbereich

Dass sich die Aus- und Fortbildung von Talenten auch für kleinere Vereine finanziell lohnt und ein Anreiz ist weiterhin Basis-Arbeit zu betreiben, wird am Beispiel Tim Schneider von ALBA BERLIN deutlich: Der Youngster, der zu den fünf Kandidaten für die Wahl „Bester deutscher Nachwuchsspieler U22“ gehört hatte, beschert seinen bisherigen Ausbildungs-Vereinen für das Erreichen der erforderlichen Mindest-Spielzeit erneut anteilsmäßige Ausbildungsprämien, nachdem er in der vorherigen Saison bereits in der ProB eine Ausbildungsprämie ausgelöst hatte. So erhält RSV Eintracht Stahnsdorf 2.143 Euro, die BG Zehlendorf 1.286 Euro, SSV Lok Bernau 429 Euro und sein aktueller Klub, ALBA BERLIN, 2.143 Euro.

Richard Freudenberg, der aktuell für die FRAPORT SKYLINERS auf Korbjagd geht, beschert der TS Jahn München 1.579 Euro und dem FC Bayern München 8.421 Euro an Ausbildungsprämien. Und an Nationalspieler Issac Bonga (ebenfalls FRAPORT SKYLINERS) partizipieren der Post-SV Koblenz (4.000 Euro), die SG Lützel-Post Koblenz (1.333 Euro) sowie Eintracht Frankfurt (667 Euro) finanziell.

Insgesamt 227.000 Euro des 757.000 Euro „schweren“ Ausbildungsfonds schüttet der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. nach Abschluss der Saison 2017/2018 an 100 Vereine aus – 41 Prozent der Summe fließen in den Amateurbereich.

„Mit der Ausbildungsprämie schaffen wir einen weiteren Anreiz, dass sich Vereine im Nachwuchs-Bereich engagieren“, sagte Jens Staudenmayer, Sportlicher und Kaufmännischer Leiter der easyCredit BBL. „Für das Wachstum bei den Aktiven ist die Arbeit an der Basis enorm wichtig. Je mehr Kinder und Jugendliche an die Sportart herangeführt und später ausgebildet werden, umso größer wird der Pool derer, die für einen Einsatz in der NBBL, ProB, ProA oder der easyCredit BBL in Frage kommen.“ Am Ende, so Staudenmayer weiter, sei es für alle Parteien eine gewinnbringende Situation.

Über rund 31.000 Euro „Finanzspritze für den Nachwuchs“ (Staudenmayer) darf sich Basketball Ulm / Neu-Ulm e.V. freuen. 16.500 Euro gehen an Brose Bamberg (zusammen mit der BG Regniztal, TTL Basketball Bamberg e.V., TSV Breitengüßbach und Baunach Young Pikes). ALBA BERLIN (14.400 Euro) und der Nürnberger Basketball Club e.V. (10.100 Euro) erhalten ebenfalls Ausbildungsprämien im fünfstelligen Bereich.

Erläuterung

Für jeden deutschen Spieler, der unter die U23-Regelung fällt (Jahrgang 1995 oder jünger) und der in einer Saison mindestens 170 Minuten in der easyCredit BBL-Hauptrunde zum Einsatz gekommen ist, werden insgesamt 10.000 Euro an die bisherigen Vereine entrichtet. Der Betrag wird, abhängig davon, wie lange ein Spieler beim jeweiligen Verein gespielt hat, anteilig ausgeschüttet.

Analog dazu wird für U21-Spieler (bei einer Mindestspielzeit von 300 Minuten in der ProA-Hauptrunde) eine Summe von 7.000 Euro ausgezahlt; bei den U20-Spielern und einer Mindestspielzeit von 330 Minuten in der ProB-Hauptrunde beläuft sich der Betrag auf 4.000 Euro.

Bereits in der NBBL werden die Einsatzzeiten mit Prämien für die bisherigen Vereine bedacht. 1.500 Euro werden ausgeschüttet, sobald ein Spieler des ältesten NBBL-Jahrgangs (U19) bei einem Nachwuchs-Team eines easyCredit BBL-Ligisten oder eines ProA- bzw. ProB-Ligisten mehr als 250 Minuten in der Hauptrunde auf dem Parkett gestanden hat.

Ausbildungsfonds und Ausbildungsprämie

Der Deutsche Basketball Ausbildungsfonds e.V. wurde zur Saison 2008/2009 gegründet und hat das Ziel, den Nachwuchs im deutschen Basketball zu fördern. Neben den Vereinen aus der easyCredit BBL gehören seit der Saison 2011/2012 auch alle Vereine der ProA und ProB dem Ausbildungsfonds an. Dieser speist sich aus finanziellen Mitteln (jährlich feste Basiseinzahlungen sowie variable Einzahlungen, deren Größe von den Transferaktivitäten der Vereine abhängen).

Die Basiseinzahlungen der easyCredit BBL-Klubs erfolgen durch einen jährlichen Grundbetrag pro Klub und Saison in Höhe von 3.000 Euro, die der ProA-Vereine in Höhe von 1.500 Euro und die der ProB-Vereine in Höhe von 750 Euro. Variable Einzahlungen werden bei Spielertransfers fällig. Die Einzahlungshöhe beträgt je Neu-Verpflichtung 3.000 Euro (easyCredit BBL), 1.500 Euro (ProA) und 750 Euro (ProB).

Die Nachwuchsaktivitäten der easyCredit BBL im Überblick

Jeder Klub muss mit einer Mannschaft an der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL, U19) teilnehmen.

Jeder Klub muss mit einer Mannschaft an der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL, U16) teilnehmen.

Jeder Klub muss zwei hauptamtliche und qualifizierte Jugendtrainer sowie einen hauptamtlichen Minitrainer beschäftigen.

Jeder Klub muss wöchentlich mindestens fünf Grundschul-AGs sowie ein Abschlussturnier oder/und eine Grundschulliga organisieren und durchführen.

Jeder Klub muss jährlich im Rahmen der Nachwuchs-Zertifizierung über seine Aktivitäten im Nachwuchsbereich berichten.

Die Mittel aus dem Ausbildungsfonds werden für folgende Maßnahmen verwendet:

- Ausbildungsprämien,

- Vereinsübergreifende Projekte (u.a. Schulprogramm, Spielerentwicklungsgespräche)

- Nachwuchstrainerausbildung,

- Minitrainer-Offensive,

- Zertifizierung der Nachwuchsprogramme,

- „Wertschätzung“ für Basisarbeit im Jugendbereich.