ALBA BERLIN logo
FC Bayern München logo
MHP RIESEN Ludwigsburg logo
ratiopharm ulm logo
EWE Baskets Oldenburg logo
HAKRO Merlins Crailsheim logo
Hamburg Towers logo
Brose Bamberg logo
Basketball Löwen Braunschweig logo
medi bayreuth logo
FRAPORT SKYLINERS logo
BG Göttingen logo
Telekom Baskets Bonn logo
NINERS Chemnitz logo
SYNTAINICS MBC logo
s.Oliver Würzburg logo
JobStairs GIESSEN 46ers logo
MLP Academics Heidelberg logo
Home/Newscenter/PJC wie ein MVP: Saisonrekord mit 40 Punkten / Bonn beendet gegen Bamberg Niederlagenserie

NachberichtePJC wie ein MVP: Saisonrekord mit 40 Punkten / Bonn beendet gegen Bamberg Niederlagenserie

23. Januar 2022
Parker Jackson-Cartwright führt die Telekom Baskets Bonn mit einem Saisonrekord von 40 Punkten zu einem 95:81-Heimerfolg über Brose Bamberg. Dabei erzielt „PJC“ die ersten 17 Punkte seines Teams und 19 Zähler im ersten Viertel. Die Bonner fahren den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen in Serie ein.

Parker Jackson-Cartwright führt die Telekom Baskets Bonn mit einem Saisonrekord von 40 Punkten zu einem 95:81-Heimerfolg über Brose Bamberg. Dabei erzielt „PJC“ die ersten 17 Punkte seines Teams und 19 Zähler im ersten Viertel. Die Bonner fahren den ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen in Serie ein.

Spielverlauf und Wendepunkt: Nach fünfeinhalb Minuten stand es 17:14 – nicht nur zwischen den Telekom Baskets Bonn und Brose Bamberg, sondern zwischen Parker Jackson-Cartwright und den Gästen! „PJC“ startete fokussiert und heiß in die Partie und wollte den Wahlbeteiligten wohl zeigen, dass er auch ein besseren Platz als den dritten Rang bei der MVP-Abstimmung zur Saisonhalbzeit verdient gehabt hätte. Der Point Guard führte Bonn zur 27:21-Führung nach dem ersten Viertel.

Auch Justin Gorham fand zu Beginn des zweiten Durchgangs seinen Rhythmus, mit acht Punkten innerhalb von eineinhalb Minuten besorgte der Power Forward die erste zweistellige Führung Bonns. Die Gastgeber behielten ihren Flow in der Offense, trafen in der ersten Hälfte zehn Dreier, verloren nur viermal den Ball und lagen zur Pause mit 52:39 vorne.

Nach der Pause versuchten die Gäste, den Korb zu attackieren. Es war aber ein Dreier von Omar Prewitt, der die Gäste Mitte des dritten Viertels erstmals wieder in den einstelligen Bereich brachte. Doch Jackson-Cartwright schulterte mit zwölf Punkten im Durchgang sein Team weiterhin, Bonn behauptete vor dem letzten Viertel eine Neun-Punkte-Führung.

Im letzten Durchgang blieben die Gäste stets in Schlagdistanz. Dann trafen Jeremy Morgan und Karsten Tadda zwei Dreier in Folge, Michael Kessens sorgte per Poster-Dunk über Akil Mitchell für das Highlight der Partie – und das Momentum war entscheidend auf die Bonner Seite gewechselt (87:76).

Duell im Fokus: Parker Jackson-Cartwright gegen Justin Robinson, die Spieler mit den meisten Assists im Schnitt. Doch „PJC“ nutzte es zu Beginn aus, dass die Bamberger im Pick-and-Roll immer unter den Block gingen – so traf er fünf seiner ersten sechs Dreier! 19 Punkte hatte er nach dem ersten Viertel auf dem Konto! Am Ende hatte der Guard den Saisonrekord von Kamar Baldwin (35 PTS) gebrochen: Bei seinen 40 Zählern überzeugte „PJC“ mit einer Dreierquote von 66,7 Prozent (8/12 3P). Der Spielmacher verteilte zudem fünf Assists. An diese Leistung wusste Justin Robinson (8 PTS, 4 AST) nicht heranzureichen.

Auf dem Weg zum Saisonrekord: Parker Jackson-Cartwright war nicht zu stoppen (Foto: Jörn Wolter).

Zahlen, bitte: 18/39 3P vs. 9/28 3P – die Bonner trafen doppelt so viele Dreier als Bamberg.

Spieler der Partie: Natürlich Parker Jackson-Cartwright. Zum ersten Mal seit dem 31. März 2019 hat ein Spieler in der deutschen Beletage die Marke von 40 Punkten geknackt, dies war damals Frantz Massenat geglückt. Bei Bonn überzeugte zudem Justin Gorham (17 PTS, 9 REB). Beste Bamberger Spieler waren Christian Sengfelder (18 PTS, 4/5 3P, 9 REB) und Tomas Kyzlink (15 PTS, 5 REB).

Die Deutschen: Ohne Skyler Bowlin – der im Training umgeknickt war – musste Karsten Tadda den Spielaufbau übernehmen, wenn Jackson-Cartwright auf der Bank saß. Diesen Job erledige Tadda mit elf Punkten und vier Assists ganz solide. Michael Kessens kam auf sechs Zähler und sieben Rebounds.

Am Rande der Bande: Neben Bowlin fehlte bei Bonn auch weiterhin Saulius Kulvietis. Beim Bamberg mussten verletzungsbedingt Dominic Lockhart und Ogbe aussetzen.

Wie geht’s weiter: Für die Bamberger geht es bereits am Mittwoch weiter, dann kommt s.Oliver Würzburg zum Frankenderby nach Bamberg. Die Bonner gastieren am kommenden Sonntag in Oldenburg.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei Magenta Sport.