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NachberichteBerlin vor der Titelverteidigung / 2:0-Führung nach 71:58-Erfolg in München

14. Juni 2022
Titelverteidiger ALBA BERLIN macht einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft. Im zweiten Spiel der Finalserie setzen sich die Schützlinge von Trainer Israel Gonzales mit 71:58 beim FC Bayern München durch. Schon am Freitag kann die Entscheidung fallen.

Titelverteidiger ALBA BERLIN macht einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft. Im zweiten Spiel der Finals setzen sich die Schützlinge von Trainer Israel Gonzalez mit 71:58 beim FC Bayern München durch. Schon am Freitag kann die Entscheidung fallen.

Stand: (1) ALBA BERLIN - (3) FC Bayern München 2-0

Spielverlauf und Wendepunkt: Als in den Playoffs in dieser Saison noch unbesiegtes Team machte sich ALBA BERLIN auf die Reise nach München, um im zweiten Spiel der Finalserie der easyCredit Basketball Bundesliga diese Bilanz weiter auszubauen. Nach dem 86:73-Erfolg im ersten Aufeinandertreffen war es um das Selbstbewusstsein nicht eben schlecht bestellt. Die Ausgangslage für Bayern war eine andere: Vor heimischer Kulisse sollte unbedingt ein Sieg gelingen, um sich mit dem Ausgleich zurückzumelden.

Die Berliner legten den besseren Start auf das Parkett und führten in der dritten Spielminute mit 7:2. In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell, in dem ALBA nach dem ersten Viertel mit 18:16 knapp die Nase vorne hatte. Viertel Nummer zwei sah dann die Gäste deutlicher im Vorteil. Dank einer überragenden Phase in der Begegnung, in der die Berliner defensiv kompromisslos arbeiteten und offensiv den Ball flott bewegten, setzten sie sich auf 29:19 ab (16.). Zum Seitenwechsel hieß es 26:38 aus Sicht der Bayern.

Headcoach Andrea Trinchieri hatte in der Pause gewiss einiges zu besprechen, doch fruchteten seine Interventionen nicht. Ein Dunk von Ben Lammers und ein Ballverlust des Hauptrunden-Dritten läuteten den dritten Abschnitt ein, in dem ALBA immer wieder die passenden Antworten auf die Lebenszeichen der Hausherren fand. 57:43: Der Vorsprung vor dem finalen Viertel war stattlich.

Wurde es doch noch einmal eng im zweiten Finale? Nicht in letzter Konsequenz – zwar verknappten die Gastgeber das Resultat kurzzeitig und brachten den Rückstand in den einstelligen Bereich, doch mit Cleverness und wichtigen Punkten sicherte sich der amtierende Meister den zweiten Sieg.

Zahlen, bitte: Nicht nur gefühlt hatte Berlin den besseren Auftritt in diesem Spiel zu bieten, auch ein Blick auf die Statistiken bestätigte diesen Eindruck. Mit mehr Rebounds (40:32), mehr Assists (15:9) und weniger Fouls (11:20) erspielte sich Berlin viele Vorteile und nutzte diese zu einem unter dem Strich verdienten Erfolg.

Meilensteine: Nick Weiler-Babb traf seinen 150. Dreier in der easyCredit BBL.

Spieler der Partie: Wie so oft überzeugte ALBA BERLIN mit einer echten Teamleistung. Verlass war aber auch erneut auf Luke Sikma, der nicht nur elf Punkte und fünf Rebounds verbuchte, sondern mit seiner Übersicht und Routine auch in schwierigen Momenten die notwendige Ruhe ausstrahlte.

Luke Sikma konnte einmal mehr nichts aus der Ruhe bringen. (Foto: Stefan Matzke)

Die Deutschen: Bei den Gastgebern traf Andi Obst zwei seiner sieben Dreier, seine acht Punkte reichten aber nicht, um die Partie enger zu gestalten. Bei den Berlinern trat Maodo Lo mit 13 Punkten und vier Assists positiv in Erscheinung, leistete sich aber auch vier Ballverluste.

Am Rande der Bande: Da saß beim FC Bayern an diesem Abend Vladimir Lucic aufgrund muskulärer Probleme. Der Energizer fehlte seinem Team sichtlich. Derweil setzte bei ALBA erneut Marcus Eriksson aus.

Wie geht’s weiter: Sichert sich ALBA BERLIN vorzeitig die Deutsche Meisterschaft oder gelingt dem FC Bayern München der Anschluss? Das wird am Freitag, 17. Juni (19 Uhr), beantwortet, wenn in Berlin das dritte Finalspiel steigt.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei MAGENTA SPORT.