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Home/Newscenter/Luke Sikma glänzt mit Triple Double: Berlin schlägt Ludwigsburg im Topspiel mit 99:91

NachberichteLuke Sikma glänzt mit Triple Double: Berlin schlägt Ludwigsburg im Topspiel mit 99:91

20. November 2022

Zur Primetime liefern Berlin und Ludwigsburg im Spitzenspiel des 7. Spieltages beste Unterhaltung. Am Ende bleiben die Albatrosse dank des 99:91-Erfolges auch im sechsten Ligaspiel ungeschlagen. Nebenbei legt Luke Sikma das zweite Triple Double seiner Karriere auf.

Spielverlauf und Wendepunkte: Die 7.279 Zuschauer in der Mercedes Benz Arena sahen einen munteren Beginn. Nahezu jeder Wurf traf das Ziel (16:16), wobei Ludwigsburg vor allem auf den Dreier setzte. Jhonathan Dunn konnte in den ersten Minuten gleich dreimal von „Downtown“ netzen. Beide warfen im ersten Abschnitt um die 50 Prozent aus dem Feld, was sich auch im Ergebnis widerspiegelte (23:24). Die RIESEN hielten sich trotz enormer Probleme beim Rebound (11:28) im Spiel, auch wenn es Mitte des zweiten Abschnittes zunächst so aussah, als könnten die Hauptstädter davonziehen (39:32). Doch eine Auszeit von Josh King stoppte den Run, sodass sein Team bis zur Pause wieder auf 44:45 herankam.

Die Albatrosse gaben den Ball zum Start der zweiten Halbzeit immer wieder zu Christ Koumadje, der seine Größenvorteile gegen Justin Johnson nun deutlich besser ausnutzte (54:46). Wieder sah es so aus, als würde Berlin wegziehen - zwischenzeitlich führten die Hausherren mit 13 Zählern. Doch einige ALBA-Ballverluste sowie ein Buzzerbeater vom Parkplatz von Isaiah Whitehead ließ die Partie wieder spannend werden (72:69). Ludwigsburg nahm die Energie über die Viertelpause mit und konnte durch zwei Dreier von Prentiss Hubb die Führung übernehmen (74:78). Die Antwort der Hausherren erfolgte postwendend (83:80) und eröffnete eine packende Crunchtime. Berlin legte vor, die Gäste antworteten - doch am Ende waren es ausgerechnet zwei ehemalige Ludwigsburger, die das Spiel entschieden. Johannes Thiemann stellte mit Ablauf der Shotclock aus der Corner auf 91:85, 30 Sekunden vor Schluss legte Jaleen Smith mit dem Dagger-Dreier zum 94:88 nach.

Jaleen Smith bejubelt seinen Dagger-Dreier. (Foto: Tilo Wiedensohler/camera4)

Duell im Fokus: Bei Duellen zwischen Berlin und Ludwigsburg stehen fast schon standesgemäß die Guards im Mittelpunkt, wobei heute gleich vier zweistellig punkteten. Während bei den Hauptstädtern Tamir Blatt (15 PTS, 4/4 3PT) und Jaleen Smith (13 PTS, 6 REB) überzeugten, ragten bei den Barockstädtern Isaiah Whitehad (21 PTS, 6 AST) sowie Prentiss Hubb (18 PTS) heraus.

Zahlen, bitte: Berlin sammelte insgesamt 21 Rebounds mehr als der Gegner (46:25) und konnte allen voran am offensiven Brett nach Belieben dominieren (17 O-REB).

Spieler der Partie: Vor vier Tagen war er gegen Madrid noch ausgefallen, doch von den Knöchelproblemen sah man wenig. Luke Sikma legte mit elf Punkten sowie je zehn Rebounds und Assists sein zweites Triple Double in der easyCredit BBL auf. Damit zieht der Berliner Kapitän in der seit 1998 geführten Bestenliste mit Denis Wucherer gleich - vor dem Duo steht nur noch Rasid Mahalbasic (5 Triple-Doubles). Nicht zu vergessen: Christ Koumadje spielte mit 17 Punkten und sechs Rebounds ebenfalls eine tragende Rolle und veränderte allein durch seine Präsenz unter dem Korb die Partie.

Die Deutschen: Johannes Thiemann (12 PTS, 9 REB) verpasste das Double Double nur knapp, Tim Schneider steuerte acht Zähler bei. Ludwigsburgs Youngster Sebastian Hartmann erzielte mit sieben Punkten eine neue Karrierebestleistung.

Meilenstein: EM-Held Thiemann griff sich seinen 500. Defensiv-Rebound in der easyCredit BBL.

Wie geht’s weiter: Berlin steht vor einem Doppelspieltag in der Euroleague gegen Belgrad (Di.) und Piräus (Do.) - Ludwigsburg hat unter der Woche spielfrei, empfängt am Samstag dafür in der Liga mit Bonn gleich das nächste Topteam.

Video: Highlights zu dieser Partie gibt es hier oben rechts unter dem Punkt „Video“ oder hier bei Magenta Sport.